Torsten Lieberknecht
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Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht.

Darmstadt 98 in Aue gefordert: Notfalls ein „rotziges 1:0“

Der SV Darmstadt 98 will seinen Höhenflug in der 2. Fußball-Bundesliga auch beim FC Erzgebirge Aue fortsetzen. „Wir wissen, dass es eine heiße Kiste werden wird. Da müssen wir sofort auf Betriebstemperatur kommen. Wir wollen ein richtig heißes Herz zeigen, aber gleichzeitig kühlen Kopf bewahren“, sagte Trainer Torsten Lieberknecht vor der Partie des Tabellenzweiten am Samstag (13.

Darmstadt - 30 Uhr/Sky).

Die Lilien haben sich mit fünf Siegen und einem Remis in den vergangenen sechs Partien zu einem Aufstiegskandidaten gemausert. Mit dem 4:0 gegen den FC St. Pauli am vergangenen Spieltag setzten sie sich sogar vorübergehend an die Tabellenspitze.

„Spiele in Aue sind immer schwierig. Das war schon lange vor meiner Zeit so, aber auch als ich selbst noch gespielt habe“, sagte Lieberknecht. „Es ist ein spezielles Duell, in welchem wir den Sieg anstreben. Es ist scheißegal, wie du dieses Spiel dort gewinnst. Selbst ein rotziges 1:0 wäre mir recht, um zu zeigen, dass wir auch solche Spiele mit wahnsinniger Mentalität, Zweikampfhärte und Aggressivität in petto haben und annehmen.“

Fraglich ist der Einsatz von Klaus Gjasula, der einen hartnäckigen Husten habe, Braydon Manu (Prellung) und Benjamin Goller (Trainingsrückstand). Auf einen speziellen Motivationsschub hofft Lieberknecht bei Torjäger Phillip Tietz, dessen Frau dieser Tage eine Tochter zur Welt brachte. dpa

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