Die IHK Fulda übt Kritik am Landesentwicklungsplan Hessen 2020. Hier ist das Schild des Sitzes in Fulda abgebildet.
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Die IHK Fulda übt Kritik an der Politik.

Lage immer schwieriger

Corona-Krise: IHK Fulda ist enttäuscht von der Politik

Durch den Corona-Lockdown wird die Lage vieler Unternehmen immer schwieriger. Jeder Tag angeordnete Schließung bringe Firmen dem endgültigen Aus näher, warnt die IHK Fulda. Sie beklagt sich über mangelndes Gehör bei der Politik.

Fulda - Es war und ist ein lauter Hilferuf: Ende Dezember hat sich die Industrie- und Handelskammer Fulda mit einer Petition an osthessische Bundes- und Landespolitiker gewandt.* Darin fordert die Kammer klare Konzepte für wirtschaftliches Leben in Zeiten der Corona-Pandemie – und eine Strategie für die Öffnung. IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Konow (39) hat die Petition an die Abgeordneten versandt – aber bislang noch keine Antwort erhalten.

„Dass nicht ein einziger Abgeordneter auf unsere Petition reagiert und damit Interesse für die Nöte der regionalen Wirtschaft zeigt, hat uns überrascht – und enttäuscht“, sagt IHK-Präsident Christian Gebhardt. „Wenn die Politik Handel, Dienstleister und Gastronomie weiter geschlossen hält, dann fürchten wir für die betroffenen Branchen gravierende Folgen, die sich nicht mehr umkehren lassen“, sagt IHK-Präsident Gebhardt. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks 

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