Die Hausärzte in Fulda sollen ab April Corona-Impfungen verabreichen. (Symbolbild)
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Die Hausärzte in Fulda sollen ab April Corona-Impfungen verabreichen. (Symbolbild)

Corona-Weichenstellung

Hausärzte sollen ab April impfen: Wie gut sind die Praxen in Fulda vorbereitet?

Corona-Impfungen sollen ab April in Arztpraxen verabreicht werden. Welchen Aufwand das für die Hausärzte im Kreis Fulda bedeutet, erklärt Ralph-Michael Hönscher, Vorstandsvorsitzender des Gesundheitsnetzes Osthessen (GNO).

Fulda - Ab April soll Corona*-Impfstoff für so viele Menschen an Deutschland geliefert werden, dass die regionalen Impfzentren - etwa das in Fulda - das nicht mehr allein schaffen. Entsprechend haben Bund und Länder den Start der generellen Corona-Impfungen in Arztpraxen für Anfang April vorgesehen. Die bis zu 75.000 Praxen sollen dann den Großteil der Coronavirus-Impfungen übernehmen.

Bei einer Video-Schalte der Gesundheitsminister sollen am Mittwoch die Weichen für diesen Kraftakt gestellt werden. Dabei soll es auch darum gehen, wie die erwarteten Impfdosen auf die Covid-19-Impfzentren und die Hausarzt-Praxen verteilt werden. Den logistischen Aufwand für die Corona-Impfungen können aber wohl nur größere Hausarztpraxen meistern*, sagt Ralph-Michael Hönscher, Vorstandsvorsitzender des Gesundheitsnetzes Osthessen.

Grundsätzlich begrüßte der Deutsche Hausärzteverband jedoch die Entscheidung der Gesundheitsminister, Hausärzte ab April bei den Corona-Impfungen einzubinden. „Das finde ich sehr gut, das unterstützen wir seitens des Hausärzteverbands“, sagte Bundesvorstandsmitglied Anke Richter-Scheer. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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