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85.000 Lichter lassen Weihnachtshaus in Ahnatal erstrahlen

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Weihnachtshaus in Ahnatal
Das Weihnachtshaus leuchtet am Abend nach dem Totensonntag das erste Mal in der Vorweihnachtszeit. © Uwe Zucchi/dpa

Pünktlich zum ersten Advent leuchten und blinken deutschlandweit wieder die ersten Weihnachtshäuser. Auch das Haus von Sascha Bärwald und Dominik Pieczko im nordhessischen Ahnatal erstrahlt wieder in voller Pracht. 2017 sind die Beiden dort eingezogen. „Damals hat es mit einer Lichterkette angefangen“, erinnerte sich Bärwald. Seither kam immer mehr Weihnachtsschmuck hinzu.

Ahnatal - Seit drei Jahren verwandeln Bärwald und Pieczko ihr Heim im Landkreis Kassel in ein wahres Weihnachts-Lichtermeer. „In diesem Jahr haben wir rund 85.000 LED-Lichter angebracht“, berichtete Bärwald. Das sind noch einmal gut 15.000 mehr als im vergangenen Jahr.

Ein besonderer Hingucker ist wieder ein zehn Meter hoher, aufblasbarer Weihnachtsmann. „Ihm wird jeden Abend die Luft abgelassen, und je nach Witterungslage wird er am nächsten Tag wieder aufgeblasen“, erklärte Bärwald. Neu hinzugekommen seien in diesem Jahr unter anderem eine Cinderella-Kutsche mit Elchen sowie ein beleuchteter Schwan. Eine weitere Besonderheit: Am Weihnachtshaus können Kinder ihren Brief an den Weihnachtsmann abschicken. Bärwald verspricht jedem, der seine Adresse angibt, eine Antwort. „Im vergangenen Jahr waren das rund 400 Briefe“, berichtete der 28-Jährige.

Noch bis voraussichtlich Mitte Januar wollen Bärwald und Pieczko die weihnachtliche Pracht täglich ab Einbruch der Dunkelheit leuchten lassen. Das Weihnachtshaus ist dabei nicht nur schön. „Es dient auch einem guten Zweck“, sagte Bärwald. Denn die Besucher bekommen in Ahnatal nicht nur etwas zu sehen, sondern auch zu essen und zu trinken. Der Erlös aus dem Verkauf von Glühwein, Bier, Bratwürstchen, Popcorn und Co. soll an die Waberner Tierhilfe gehen. dpa

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