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Bei den Hausziegen sorgen die acht Zicklein für mächtig Betrieb auf dem Kletterfelsen.

„Kindersegen“ bei Hausziegen, Wildschweinen und Highland-Rindern

Wildpark Alte Fasanerie begrüßt den ersten Nachwuchs

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Der Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim hat den ersten Nachwuchs des Jahres vermeldet. Hausziegen, Wildschweine und Higland-Rinder konnten sich über Nachwuchs freuen.

Besonders reich war der „Kindersegen“ bei den Hausziegen. Die acht überhaupt nicht menschenscheuen Zicklein, die bereits im Februar geboren wurden, sorgten für mächtig Betrieb auf dem Kletterfelsen. Die jungen Kletterkünstler ließen sich von den Besuchern problemlos streicheln und kraulen.

Sechs Frischlinge bei den Wildschweinen

Auch die erste Wildschweinbache hatte bereits gefrischt, weitere trächtige Bachen dürften im Laufe der nächsten Tage Nachwuchs bekommen. Das stattliche Muttertier hatte im Geburtskessel sechs Stück gestreiften Nachwuchs geboren. Sie weichen ihrer Mutter in den ersten Lebenswochen nicht von der Seite, wühlen beim Streifzug mit ihren Nasen im feuchten Boden. Auch reiten sie bei ihren Geschwistern auf und lernen so bereits für das spätere Wildschweinleben.

Die Wildschwein-Mutter mit einem Teil ihres Nachwuchses.

 „Wenn die erste Bache Nachwuchs bekommt, ziehen die anderen schon bald nach“, rechnet Tierpfleger Achim Denich schon bald mit reichem Wildschwein-Kindersegen. Die Highland-Rinder haben ein erstes Kälbchen geboren. Die Störche brüten bereits, sie sitzen im Gehege, in dem auch Brand-, Kampf- sowie die Hausgänse zu Hause sind, in ihrem Horst auf dem Gelege.

Tiere werden auch während der Corona-Krise bestens versorgt

Die Tierpfleger, die wegen der fehlenden Besucher keine festen Fütterungstermine haben, versorgen die Wildparktiere natürlich auch während der Zeit, in der der Park für Besucher geschlossen ist. Und falls ein Tierpfleger krank werden sollte, ist die Versorgung der rund 300 Wildparkbewohner durch einen Notfallplan gesichert. Unsere Zeitung hatte am letzten Tag vor Schließung der Alten Fasanerie auf Anordnung der Landesregierung wegen des Coronavirus die letzten Öffnungsstunden zum Besuch des Wildparks genutzt.

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