Der eingeschläferte Polarwolf Khan lag der Wildbiologin Dr. Marion Ebel besonders am Herzen. Sie ist dankbar dafür, dass sie den ungewöhnlichen Vierbeiner sein Leben lang begleiten durfte.Foto: PM

Hanau-Klein-Auheim

Wildbiologin Dr. Marion Ebel trauert um Polarwolf Khan

Hanau-Klein-Auheim (hmp). Der Tod von Polarwolf Khan aus dem Wildpark Alte Fasanerie hat die Wildbiologin Dr. Marion Ebel besonders hart getroffen. Er musste am Silvesterabend eingeschläfert werden, da nichts mehr für den Wolf, der seit einiger Zeit kaum mehr etwas gefressen hatte, getan werden konnte. Khan wurde wie seine Geschwister Ayla und Scott am 9. Mai 2004 im Zoo in Stralsund geboren, doch da seine Wolfsmutter nicht genug Milch hatte, kamen sie zur Handaufzucht in den Wildpark nach Klein-Auheim. Dort wurden sie von Ebel mit der Flasche großgezogen.

Khan war von Beginn an eine Ausnahmeerscheinung unter den Wölfen, berichtet Ebel. Denn er war ruhig, gutmütig, ausgeglichen, geduldig und schien immer mit allem, was ihm geboten wurde, zufrieden zu sein. Außerdem liebte der ungewöhnliche Vierbeiner sein kleines Rudel, gutes Futter und das Leben.

Mehr Infos im HANAUER vom 28. Januar 2016.

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