Blickt neugierig: das Auerochsenkalb.
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Im Wildpark Alte Fasanerie in Hanau gibt es viele neue, süße Tierbabys zu sehen.

Tierbabys tapsen durch die Gehege

Wildpark Alte Fasanerie: Süße Tierbabys in fast jedem Gehege

In keiner anderen Jahreszeit gibt es im Wildpark Alte Fasanerie in Hanau so viele süße Tierbabys. Im Frühling haben viele Tierkinder das Licht der Welt erblickt.

Klein-Auheim – „Schau mal – ach, sind die süß!“, ruft ein Dreikäsehoch am Gehege und zeigt auf die eine Woche alten Auerochsenkälber, die im Gegensatz zu ihren Müttern mit dem typisch schwarzen Fell ein hellbraunes Babyfell haben.

Die beiden ebenso neugierigen wie putzigen Kälber sind nicht der einzige Nachwuchs im Gehege. Ein wildes Paar Kanadagänse mag die Gesellschaft der Rinder und marschiert wachsam mit seinen neun Küken über die Wiese, die Mutter voran, der Vater hinterher, und immer die Nilgans im Blick.

Süße Tierbabys im Wildpark Hanau: Auch die Störche haben Nachwuchs

Die weiß-schwarzen Glücksbringer mit ihren roten Schnäbeln sind bereits seit einigen Wochen zurück oder erst gar nicht in ihr Winterquartier weggeflogen. Gleich drei Weißstorchenpaare brüten: zwei im Gänsegehege und ein weiteres auf dem Horst im Rotwildgehege. Nun hoffen die Tierpfleger, dass die drei Adebar-Paare erfolgreich ihrem Brutgeschäft nachkommen.

Bei den Mufflons tollen insgesamt neun Lämmer umher, im Bild einige von ihnen.

Am produktivsten aber waren auch diesmal die Wildschweine, die das ganze Jahr über „frischen“. In den beiden Gattern im Wildpark tummeln sich derzeit fast drei Dutzend Frischlinge, alle noch mit der typisch braunen Jungschwein-Streifenfärbung. „Drei Monate, drei Wochen und drei Tage“, heißt die Faustformel für die Tragezeit der Wildschwein-Mütter. Tierpfleger Achim Denich hat bei seiner morgendlichen Fütterungstour 34 Frischlinge gezählt. Vor allem im Westgatter kennen die putzigen Kerlchen keine Scheu, rüsseln im Waldboden oder dösen in der warmen Frühlingssonne.

Hanau: Bei den Mufflons des Wildparks gibt es gleich neun süße Tierbabys zu bestaunen

Bei den Mufflons tollen neun Lämmer im Gehege umher, immer unter den wachsamen Augen ihrer Mütter. Auch bei Leinegänsen sollten bald Gössel schlüpfen, die Gänsedame aus der seltenen Haustierrasse sitzt derzeit auf ihrem Gelege. Meckern ohne Ende hört man derweil bei den Hausziegen, wo sich gleich zu Beginn des Jahres mehrfach Nachwuchs eingestellt hatte. In den Gattern von Dam-, Rot- und Sikawild werden hingegen viele Geburten naturgemäß erst in den nächsten Wochen vonstattengehen. (Holger Hackendahl)

Im vergangenen Jahr wurden im Wildpark Klein Auheim ganz besonderer Nachwuchs geboren. Elchkuh Jule brachte damals Zwillinge zur Welt. Doch es gab damals auch schlechte Neuigkeiten: Mufflon-Kälber wurden aus ihrem Gehege gestohlen.

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