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Hanau feiert seine Helden

Online-Kampagne #hanauhelden: Im Mittelpunkt stehen die im Alltag oft unbemerkten Helfer - Wir stellen sie vor

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Mit einer Kampagne in den Sozialen Medien macht die Stadt Hanau auf die zahlreichen Menschen aufmerksam, die häufig unbemerkt von der Öffentlichkeit ihre aktuell lebensnotwendige Arbeit für die Allgemeinheit tun. Unter #hanauhelden bekommen sie ab sofort auf Instagram und Facebook ein Gesicht.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

+++ Die Hanauer Heldin vom 1. April 2020 +++

Nattikan Ott

Nattikan Ott: Bei der Bäckerei-Verkäuferin muss keiner kleine Brötchen backen: „Brot macht nicht nur satt, sondern glücklich“, sagt sie.

Thomas Asbach



Nathalie Maschler

Sie ist die Herrin über Zapfsäulen, Zeitungen und Schokoriegel. Als Verkäuferin in einer Tankstelle sorgt sie dafür, dass ihre Kunden in Sachen Benzin nicht auf dem Trockenen stehen. Und sie hat ein Ohr für die Leute.

Matthias Barnikol

Gerade wenn sich die Ereignisse überschlagen, dann muss die Basis stimmen. Dafür sorgt Matthias im Bauhof der Stadt Hanau – bei ihm laufen viele Fäden zusammen. „Ich bin auch jetzt für euch da“, sagt er.

Osman Koc

Immer einen flotten Spruch auf den Lippen, immer ein nettes Wort für seine Kunden, das ist Koc. Er hat seinen Arbeitsplatz mitten im Leben, auf dem Hanauer Wochenmarkt. Mit seinen Blumen macht er Menschen glücklich.


Manfred Bache

Das wollen wir uns nicht vorstellen – wenn der Müll nicht mehr abgeholt wird. Dass das nicht passiert, dafür sorgt auch Manfred. Als Mitarbeiter des Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service ist er für uns da.

Joshua Kizite

Kochlöffel, Töpfe, Pfannen sind Joshuas Werkzeuge. Schließlich gehört er als Koch zu den Helden, die zwar hinter den Kulissen ihren Job machen, aber als Versorger unverzichtbar sind.


Klaus Gimbel:

Wer denkt im ersten Moment daran, wie die Straßen sauber bleiben? Klaus macht das. Der Einsatzleiter Straßenreinigung wirkt im Stillen in einem Bereich, der uns erst auffällt, wenn er nicht mehr läuft.

Gudrun Durund

Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen, das weiß kaum jemand besser. Als Fleischereifachverkäuferin ist sie also mehrfache Kraftquelle für ihre Kunden. Für sie will sie weiterhin da sein.

Hans-Jürgen Haus

PS sind seine Welt, mit Motoren, Bremsen und Reifen kennt Hans-Jürgen Haus sich super aus. Als Kfz-Mechaniker bei der HSB sorgt er im täglichen Leben dafür, dass die Busse rollen.

Barbara Dapper

In ihrer täglichen Arbeit in der Psychiatrie hat sie es mit Menschen zu tun, die auf Unterstützung angewiesen sind. Da ist es für sie Ehrensache, dass sie jetzt, wo die Unsicherheit groß ist, für ihre Menschen da ist.


Dirk Sticha

Alle Welt redet über Fieberthermometer und Desinfektionsmittel – als Apotheker kennt er natürlich auch die Ängste seiner Kunden vor Krankheit und weiß, wie sehr die Menschen sich im Moment sorgen.

+++ Erstmeldung: 24. März 2020 +++

Der Kassierer im Supermarkt, die Kranken- und Gesundheitspflegerin auf der Intensivstation, der Taxifahrer, Stadtpolizist und viele andere mehr erzählen hier ihre Geschichte. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky ist begeistert: „Sie sind die, die den Laden jetzt am Laufen halten. Vieles, was wir unter normalen Umständen für völlig selbstverständlich halten, machen sie aktuell überhaupt möglich. Dafür wollen wir ihnen mit dieser Kampagne 'Danke' sagen.“ 

Es könne nicht angehen, so Kaminsky weiter, dass sich Mitarbeitende in Drogeriemärkten sogar noch beschimpfen lassen müssten, weil sie nicht schnell genug das Toilettenpapier auffüllten. Oder das Pflegepersonal im Altenheim auf das Unverständnis von Angehörigen zum Besuchsverbot stoße. „Wir wollen damit auch ein klares Signal in Richtung Wertschätzung für diese ganzen Berufsgruppen senden. Aus diesem Verständnis heraus finden wir die Entscheidung des Lebensmittelhandels, der Forderung nach einer Sonntagsöffnung nicht nachzukommen, nachvollziehbar und begrüßen sie. Die Mitarbeitenden gehen schon jetzt häufig an ihre Grenzen und brauchen Ruhepausen.“ 

Oberbürgermeister Claus Kaminsky spricht sich für Solidarität in der Gesellschaft aus

Dass ein großer Teil der Bevölkerung indes wisse, was all diese Menschen in der Corona-Krise zu leisten bereit seien, zeigten viele kleine Beispiele. Dazu gehöre, dass sich immer mehr Kunden nach dem Einkauf an der Kasse bedankten oder dass um 21 Uhr zahlreiche Bürger ans Fenster oder auf den Balkon stellten und den Helden applaudierten. 

Eines, das ihm besonders aufgefallen sei, sei eine Hanauer Familie, die trotz der aktuell ausgesetzten Kinderbetreuung freiwillig die Gebühren weiterzahlen wolle. „Für Familie Dotzauer ist das ein Akt der Solidarität. Sie wollte damit nach eigener Aussage auch ihre Dankbarkeit an die ausdrücken, die nun das Notprogramm stemmen. Das finden wir einfach großartig. Und genau in dieser Logik steht auch unsere Kampagne #hanauhelden.“ Solidarität sei etwas, das die Gesellschaft jetzt mehr denn je brauche. 

Wer noch weitere Helden des Alltags kennt, kann diese gerne per E-Mail an die Adresse hanauhelden@hanau.de benennen. Benötigt werden Name, Mobilnummer und Arbeitsort. Nur nicht vergessen, dass die potenziellen Kandidaten vorher nach ihrer Genehmigung gefragt werden.

Weiter Infos finden Sie hier beziehungsweise auf Facebook oder Instagram.


André Komander

Menschen mit ihren großen und kleinen Sorgen begegnen ihm jeden Tag. Als Stadtpolizist in Hanau ist er auch jetzt für sie da. 

Linda Brüggemann

Sie ist als Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Intensivstation des Klinikums Hanau für die Menschen da, „die uns jetzt am meisten brauchen“.

Almir Omic

Er hat die Busse fest im Blick. Als Verkehrsaufsicht bei der Hanauer Straßenbahn GmbH (HSB) hält er auch in Corona-Zeiten alles am Rollen. Buchstäblich.

Allessandro Tessitore

Für den Azubi der Sparkasse dreht sich in seinem Arbeitsalltag alles ums Geld. Und klar, auch in Corona-Zeiten muss es sich weiterdrehen.

Alexandra Schmidt

Sie sitzt in der Verwaltung am Bürgertelefon. Dass die Menschen viele Fragen haben und sie ihnen helfen kann, ist ihre Motivation.

Antonio Blasi

Als Marktbeschicker kennt er sich nicht nur mit Obst und Gemüse gut aus. Vor allem Menschen sind es, die ihm am Herzen liegen.

 

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