Eintracht Legende Anthony Yeboah im Interview mit HA-Redakteurin Kerstin Biehl. Foto: TAP

Hanau

SGE-Legende Anthony Yeboah: "Ich vermisse die deutsche Wurst"

Hanau. Im Vorfeld des Turniers hat sich der ehemalige Eintracht Stürmer, Anthony Yeboah, Zeit für ein Gespräch mit dem HANAUER ANZEIGER genommen. Der 53-Jährige lebt heute wieder in seiner Heimat Ghana und ist zu Besuch in Deutschland.

Herr Yeboah, haben Sie heute Heimatgefühle? Sie haben ja zu Eintracht-Zeiten in Bruchköbel gelebt.Ja, natürlich. Ich erinnere mich gut daran. Ich bin auch heute nicht alleine hier, meine Frau ist mitgekommen. Wir waren heute schon bei unserem alten Haus in Niederissigheim .

Erinnern Sie sich an einen damaligen Lieblingsort?Ganz Bruchköbel war schön. Das war mein Ort. Aber ich hatte immer so wenig Zeit als Profispieler. Die Zeit, die ich hatte, habe ich immer mit meiner Familie verbracht.

Heute leben Sie wieder in Ghana. Gibt es etwas, was Sie an Deutschland besonders vermissen?Ja ganz viel. Ich werde nie die deutsche Wurst vergessen. Jedes Mal, wenn ich hier bin, muss ich Wurst kaufen. Ich vermisse die deutsche Wurst.

Sie haben eine Veränderung durchgemacht. Von Yeboah zu Yegoala (so heißt sein Hotel, Anm. d. Red.) zu Yegolfer. Was kommt als nächstes?Ich weiß es nicht. Im Moment bin ich zufrieden. Aber die Öffentlichkeit wird es sicher erfahren, wenn ich etwas Neues mache. (lacht).

Finden Sie als Geschäftsmann mit zwei Hotels, einer Spielervermittlungsagentur und als Präsident des Fußballclubs Bechem Chelsea in Ihrer Heimat Ghana überhaupt Zeit zum Golfspielen?Ja, ich habe nicht so viel Stress. Ich habe genug Freizeit. Ich spiele ein- bis zweimal in der Woche. Mein ‧Handicap ist 11, aber ein Profigolfer will ich nicht werden. (lacht).

Das Interview führte HA-Redakteurin Kerstin Biehl. Es ist vom Englischen ins Deutsche übersetzt.

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