Wer schiebt die Schubkarre am schnellsten bergauf und bergab? Dieser Frage geht das Roßdorfer Schubkarrenrennen alljährlich nach. Foto: Paul

Bruchköbel

In Roßdorf führen Schubkarren Regie

Hanau (kb). Trotz Eiseskälte schoben gestern mehr als 120 Läufer ihre Schubkarren um die Wette. Die Roßdorfer Schubkarren-Rennfreunde hatten zum 90. Schubkarrenrennen rund um das Feuerwehrhaus im Bruchköbler Stadtteil geladen. 

Unter dem anfeuernden Applaus von zahlreichen Zuschauern und dem traditionellen Anfeuerungsruf „Schub-Kerrn“ nahmen es die einen sportlich, andere stellten, frei nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ das Gesellige in den Vordergrund. Bestzeit lief, der Familientradition folgend, Felix Maisch. Er schob den hölzernen Karren nach 1:01,420 Minuten über die Ziellinie. Schwester Lena setzte sich bei den Frauen durch. Die Tradition Schubkarren um die Wette ums Karree zu schieben reicht in Roßdorf bis ins Jahr 1927 zurück. Damals verlangte eine Wette, die hölzernen Transportmittel schnellstmöglich über eine gewisse Strecke hinweg zu befördern.

Mehr Infos im HANAUER vom 19. Januar 2016.

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