Pelham und Fresh kamen nicht, dafür aber Rabbiner David Kraus aus Jerusalem, der nicht minder unterhaltsam war. Foto: Paul

Hanau

Rapper diskutieren mit Schülern über Rassismus

Hanau. Musik, die junge Menschen gerne hören, wollten die Jüdisch-Chassidische Kultusgemeinde Breslav, die Stadt Hanau, der Verein Partnerschaft für Demokratie Erlensee und Rodenbach, das Internationale Jüdische Zentrum für Menschlichkeit und Toleranz sowie andere Partner nutzen, um Zugang zu Jugendlichen zu bekommen.

Aus diesem Grund hatten sie ins Amphitheater zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen.Eine Enttäuschung dürfte für die rund 1500 Schüler die Tatsache gewesen sein, dass sowohl der Rapper Moses Pelham als auch Eko Fresh krankheitsbedingt absagen mussten. Immerhin aber traten weniger prominente Künstler aus der HipHop- und Rap-Szene mit den jungen Leuten in einen Dialog und berichteten über ihre eigenen Erfahrungen mit dem Thema Rassismus .

Rabbiner David Kraus aus Jerusalem und der Hanauer Nico Deeg von der Jüdisch-Chassidischen Gemeinde übernahmen die Moderation. „Für uns Jüngere ist Rassismus hier eigentlich kein großes Thema, die Thematik allerdings ist wohl deutschlandweit wichtig“,erklärte etwa Giulia Jurasek von der Karl-Rehbein-Schule. rp

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