Das Hanauer Rathaus aus der „Pleitegeier-Sicht“: Derzeit wird nach Ansicht von Dr. Piesold das riesige Finanzproblem Hanau nur den späteren Generationen vermacht, wenn nicht das Ruder sofort herumgerissen wird.Archivfoto: dpa

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Piesold: Ohne finanzpolitische Wende droht Hanau das Aus

Hanau (tok). Dr. Ralf-Rainer Piesold, Vorsitzender der FDP Hanau, hat eine Neuorientierung der Hanauer Finanzpolitik gefordert. Angesichts eines Schuldenstandes, der seiner Angabe nach zufolge bei 824,7 Millionen Euro liegt, sei die Stadt gezwungen, sofort Konsequenzen zu ziehen.

Um diese Schulden in 100 Jahren abzutragen, müsste die Stadt Hanau jährlich einen Überschuss von 8,2 Millionen Euro erzielen, und dass sei vollkommen unrealistisch. Es sei eine neue betriebswirtschaftliche Ausrichtung der Beteiligungs-Holding erforderlich, deren Zielsetzung die Erzielung eines Überschusses sein müsse. Dazu seien die defizitären Bereiche zu überprüfen und deren Leistungsangebot zu überdenken.Mehr Infos im HANAUER vom 31. Juli 2015.

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