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Nidderau: Schwarze Null ist nicht zu halten

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Nidderau (ju). Das Adjektiv düster beschreibt den Tenor, den die Erste Stadträtin und Kämmerin der Stadt Nidderau, Monika Sperzel (SPD), bei der Einbringung des Haushaltsentwurf 2015 für ihre Rede wählte. Fazit: Die schwierige Finanzlage wird sich nicht verbessern. Ein Minus von über 2,5 Millionen Euro bei einem Etatvolumen von 37 Millionen Euro sei zu erwarten. Allein bei den Kitas seien 4,3 Millionen Euro nicht durch Einnahmen gedeckt und müssten aufgefangen werden.

Aus dem kommunalen Finanzausgleich (KFA), den Sperzel als Augenwischerei bezeichnete, sei keine Hilfe, eher noch eine Verschlechterung, zu erwarten. In der letzten Stadtverordnetensitzung vor Jahresende schob die Kämmerin hauptsächlich dem Land Hessen den schwarzen Peter an der schwierigen Finanzlage zu. Das Defizit, das 2014 bei rund vier Millionen Euro liegt, hat sich zwar verringert. Doch die Vorgabe der Kommunalaufsicht habe Nidderau dennoch um 1,7 Millionen Euro verfehlt. Als Grund dafür machte sie vorrangig die unzureichende Finanzausstattung durch den Kommunalen Finanzausgleich (KFA) aus.

Mehr Infos im HANAUER vom 29. November 2014.

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