Auf der "Rodenbacher Chaussee" ist es zu einer kuriosen Unfallserie gekommen. Symbolbild: Becker

Wolfgang

Kuriose Unfallserie auf der "Rodenbacher Chaussee"

Wolfgang. Kuriose Unfallserie am Donnerstag auf der „Rodenbacher Chaussee“: Zunächst wurde ein Wildschwein überfahren, dann kam es an der Ampelkreuzung zwischen Rodenbach und Wolfgang zu einem Auffahrunfall und zum Schluss war auch noch ein Streifenwagen beschädigt.

Von Andreas Ziegert

Die Polizei war nach den Unfallaufnahmen den ganzen Donnerstag damit beschädigt, die Details der drei Unfälle zu analysieren. Um 6.19 Uhr erfasste ein in Richtung Rodenbach fahrender Pkw zunächst ein Wildschwein.

Zehn Minuten später traf eine Polizeistreife an der Unfallstelle ein und wollte auf der Landesstraße 3483 mit laufenden Blaulicht wenden, um die Örtlichkeit abzusichern. Ein dahinter fahrender Fahrzeuglenker bemerkte dies offenbar zu spät und touchierte den Polizeiwagen im Heckbereich.

Fast zeitgleich krachte es nur wenige Meter weiter an der großen Ampelkreuzung: Hier kam es zu einem Auffahrunfall, zu dem auch der Rettungsdienst hinzu alarmiert wurde. Ein Verkehrsteilnehmer hatte den Stau vor einer Rotphase zu spät gemerkt und war auf das letzte Fahrzeug gekracht.

Viel Arbeit für die Polizei, die anschließend auch im Bericht notierte: Die Temperatur lag zu den Unfallzeiten bei minus 10 Grad Celsius, möglicherweise war auch deshalb manche Reaktionsfähigkeit der Fahrzeugführer etwas eingeschränkt.

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