Die Redaktion des Hanauer Anzeigers.
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In eigener Sache

Konrad-Adenauer-Stiftung prämiert Hanauer Anzeiger

Das Redaktionsteam des Hanauer Anzeiger erhält den dritten Preis für die Berichterstattung über das Attentat von Hanau.

Hanau - Hohe Auszeichnung für die Redaktion des Hanauer Anzeiger: Für ihre Berichterstattung über den rassistisch motivierten Terroranschlag von Hanau am 19. Februar 2020 erhält die rund 20-köpfige Redaktionsmannschaft den dritten Preis des Deutschen Lokaljournalistenpreises der Konrad Adenauer-Stiftung. Die Konrad-Adenauer-Stiftung zeichnet damit seit 1980 alljährlich Journalistinnen und Journalisten aus, die Vorbildliches für den deutschen Lokaljournalismus geleistet haben. „Die Redaktion hat den Opfern ein Gesicht und Würde gegeben“, befand die Jury. Sie lobte auch den Umfang der Berichterstattung. Der HA hatte in der Ausgabe nach dem Attentat vom 19. Februar auf 11 Seiten über das Ereignis informiert sowie aktuell und crossmedial berichtet.

Den ersten Preis bei dem renommierten Wettbewerb bekommt der Südkurier für seine Corona-Berichterstattung. Zweiter Preisträger ist die Hamburger Morgenpost, die eine Serie über Jüdisches Leben in Hamburg eingereicht hatte. Insgesamt gab es für den Wettbewerb 354 Einsendungen von Medien aus ganz Deutschland.

Hanauer Anzeiger gewinnt Preis für Berichterstattung

„Wir hätten gerne auf diesen Preis verzichtet, wenn wir die schreckliche Tat ungeschehen machen könnten. Dennoch freuen wir uns über die Auszeichnung als Würdigung unserer journalistischen Leistung. Ich bin sehr stolz, dass der HANAUER ANZEIGER diesen Preis gewonnen hat. Er zeichnet unsere sehr gute Arbeit in den Tagen und Wochen nach dem Attentat vom 19. Februar aus. Jeder hat hier seinen Anteil daran, deshalb gebührt die Anerkennung der gesamten Redaktion“, so Redaktionsleiterin Yvonne Backhaus-Arnold. Lobende Worte erhielten die Redakteurinnen und Redakteure auch von Geschäftsführer Axel Grysczyk: „Die Auszeichnung ist ein Beweis für die hohe journalistische Qualität des Hanauer Anzeiger. Es zeigt, mit welcher Hingabe und auf welchem Niveau unsere Redaktion arbeitet. Es ist auch eine Bestätigung für unsere Leser, dass sie jeden Morgen eine anspruchsvolle Zeitung bekommen.“

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Norbert Lammert, würdigte die prämierten Arbeiten mit den Worten: „Der Preisjahrgang zeigt einmal mehr, welch herausragende Bedeutung der Lokaljournalismus für unsere Gesellschaft hat, welch wichtige und mitunter auch identitätsstiftende Rolle er für die Leserinnen und Leser vor Ort spielt. Er ist und bleibt unverzichtbar für unsere Demokratie.“ (HA)

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