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Die Drogen waren in Umzugskisten verpackt.

Überraschender Fund

150 Kilo Drogen in Garage entdeckt: Polizei nimmt zwei Männer fest - Polizei fahndet nach weiterem Verdächtigen

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Im Rahmen einer Räumung einer Garage an der Rodgaustraße in Hanau hat die Polizei am Samstagvormittag mehrere Dutzend Kilogramm Marihuana, 20 Kilogramm Haschisch und zwei Kilogramm Kokain sichergestellt.

Update:

Nach Informationen unserer Zeitung fahndet die Polizei nach einem dritten Verdächtigen. Er soll ebenfalls am Samstagmittag mit seinem Fahrzeug auf dem Gelände an der Rodgaustraße im Stadtteil Großauheim vorgefahren sein, hatte angesichts der Polizeibeamten aber umgehend die Flucht ergriffen. 

Außerdem beläuft sich der Wert der sichergestellten Drogen laut Polizeiangaben auf etwa 1,5 Millionen Euro.

Erstmeldung:

Die Drogen waren in Tüten verpackt und in 24 Umzugskisten verstaut. Dies bestätigte Polizeisprecher Rudi Neu am Montag auf Anfrage des HANAUER ANZEIGER. Die genaue Menge an Marihuana werde noch verwogen. Geschätzt seien es 120 bis 150 Kilogramm. Der Wert auf dem Schwarzmarkt wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

Geschätzt 120 bis 150 Kilogramm Marihuana wurden sichergestellt

Das Unternehmen, das die Garagen vermietet, hatte die Doppelgarage geräumt, da der Mieter in Zahlungsrückstand geraten war. Die eingelagerten Gegenstände sollten in eine kleinere Garage umgeräumt werden. Wie Polizeisprecher Neu bestätigte, haben Beamte noch während der Sicherstellung am Tatort zwei Männer festgenommen, die während der Räumung mit einem Mercedes Sprinter auf dem Gelände aufgetaucht waren. Die beiden Männer wohnen in Hanau. Es handelt sich dabei um den Mieter der Garage, einen 44-jährigen Mann, der aus Montenegro stammt, und einen 42-jährigen Albaner. 

Laut Polizeisprecher Neu waren die beiden Männer bisher polizeilich „relativ unauffällig“. Sie wurden am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt und sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Der Tatvorwurf lautet auf unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln. Neben dem Drogenfund, der laut Polizeisprecher Neu ein bemerkenswertes Ausmaß hat, fanden die Beamten außerdem Werkzeuge wie hydraulisches Spreizgerät oder Winkelschleifer. 

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