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Jugend forscht: Schüler der Ludwig-Geißler-Schule gewinnen mit Luftreinigungssystem

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Die Schüler des Beruflichen Gymnasiums an der LGS Maximilian Pfannkuch, Dominik Hein und Jaro Filip (von links) freuen sich über ihren Bundessieg bei Jugend forscht. Dort stellten sie ihr Projekt „revolutionAIR“ vor, das durchströmende Luft desinfiziert und so die Verbreitung von Krankheitserregern wie beispielsweise Coronaviren verhindert.
Die Schüler des Beruflichen Gymnasiums an der LGS Maximilian Pfannkuch, Dominik Hein und Jaro Filip (von links) freuen sich über ihren Bundessieg bei Jugend forscht. Dort stellten sie ihr Projekt „revolutionAIR“ vor, das durchströmende Luft desinfiziert und so die Verbreitung von Krankheitserregern wie beispielsweise Coronaviren verhindert. © PM

Hanau/Lübeck – Großer Erfolg für Hanauer Forschertrio: Drei Schüler der Hanauer Ludwig-Geißler-Schule (LGS), Maximilian Pfannkuch, Jaro Filip und Dominik Hein, haben den ersten Platz für das beste interdisziplinäre Projekt beim Bundeswettbewerb Jugend forscht gewonnen, der am Wochenende in Lübeck stattgefunden hat. Darüber informiert die LGS in einer Mitteilung.

Pfannkuch, der die Leistungskurse Biologietechnik und Englisch belegt, Filip, mit den Leistungskursen Praktische Informatik und Mathematik und Hein, Leistungskurse Praktische Informatik und Physik, waren bei dem Wettbewerb mit ihrem Projekt „revolutionAIR“ angetreten, einem sehr wirksamen und innovativen Luftreinigungssystem auf Basis von UV-LEDs. Das System desinfiziert durchströmende Luft und verhindert so die Verbreitung von Krankheitserregern wie beispielsweise Coronaviren. Unsere Zeitung hatte die drei Schüler und ihr Projekt im Vorfeld von Jugend forscht vorgestellt.

Der Bundeswettbewerb ist der Höhepunkt der Wettbewerbsrunde. An der Veranstaltung nehmen alle Jungforscherinnen und Jungforscher teil, die bei einem der Jugend-forscht-Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben. Beim Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb, das jedes Jahr im Mai stattfindet, messen sich die Besten des Landes in den sieben Jugend forscht Fachgebieten.

LGS erstmals beim bundesweiten Finale vertreten

Die Idee hinter dem Projekt „revolutionAIR“ erläutert Maximilian Pfannkuch: „Um gefährliche infektiöse Aerosole möglichst effizient und gleichzeitig komfortabel aus der Luft entfernen zu können, haben wir ein Konzept entwickelt, das es ermöglicht, eine Desinfektionseinheit zu bereits bestehenden Lüftungssystemen hinzuzufügen.“ Diese Erweiterung könne dann mithilfe fortgeschrittener Technologien die durchströmende Luft desinfizieren und so saubere Luft in Gebäuden gewährleisten, ohne einen Luftaustausch nötig zu haben, welcher die Emission von Pathogenen mit sich bringt. „Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig, besonders wichtig wären solche Systeme beispielsweise in Supermärkten, Einkaufszentren, Schulen oder öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnhöfen“, ergänzt Dominik Hein, und Jaro Filip fügt stolz hinzu: „Dieser Prototyp überzeugt durch Kompaktheit und Portabilität sowie durch fortgeschrittene Software. Diese kann Raumfrequentierung analysieren sowie das Gerät intelligent steuern. Eingebettet sind die Funktionen in einer benutzerfreundlichen und Plattform unabhängigen App.“

Seit 2019 hat die LGS nach eigenen Angaben mit 35 Projekten an Jugend forscht im Regionalwettbewerb teilgenommen. Daraus resultierten immer Teilnahmen von ein bis drei Teams am hessischen Landeswettbewerb in Darmstadt bei Merck. Dieses Jahr hat es erstmalig mit einer Teilnahme am Bundeswettbewerb geklappt. „Unser Slogan Kompetenz in Technik hat sich damit wieder einmal bewahrheitet“, freut sich Martin Lindenau, stellvertretender Schulleiter der LGS und Abteilungsleiter IT. „Kreatives Umfeld, Spaß an forschen gepaart mit hoch technologischer Ausstattung, sind unser Erfolg.“

Zu welchen Leistungen die Schülerinnen und Schüler der LGS fähig seien, zeige sich nun auch am Erfolg der drei Bundessieger bei Jugend forscht.  das

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