Der „Hanauer Anzeiger“: Eine ausgedruckte Ausgabe der Zeitung.
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Der „Hanauer Anzeiger“: Eine ausgedruckte Ausgabe der Zeitung. Ihr Format nutzen nun Fälscher für ihre Zwecke.

Keine Handschuhpflicht in Hanau

User verbreiten „Fake-News“ zu Corona-Maßnahmen im Namen des „Hanauer Anzeiger“

  • Christian Dauber
    vonChristian Dauber
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Eine Handschuhpflicht in Hanau? Völliger Unfug. Auch wenn online ein Foto kursierte, das suggerieren sollte, der „Hanauer Anzeiger" habe dies berichtet. Es handelt sich um eine Fälschung.

Hanau – Unter anderem in sozialen Netzwerken kursiert seit Kurzem das Foto eines Artikelausrisses, der den Anschein erwecken soll, dass er dem „Hanauer Anzeiger“ entnommen ist. Hier ist zu lesen, dass die Stadt Hanau zum 28. September eine Handschuhpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln einführen würde und die Nichtbeachtung dieser Vorgabe mit Bußgeldern bestraft würde. Das ist nicht korrekt. Es handelt es sich um „Fake News“, also eine Falschmeldung.

Hanau: „Hanauer Anzeiger“ und Kaminsky machen auf stellen „Fake News“ richtig

Weder hat die Stadt Hanau so eine Maßnahme beschlossen, noch hat der „Hanauer Anzeiger“ eine solche Meldung je abgedruckt – auch wenn mit der Aufmachung des Bildes der Eindruck erweckt werden sollte.

„Wir finden es gar nicht witzig, dass jemand unser Zeitungslayout dafür verwendet, um Unsinn zu verbreiten“, sagt Yvonne Backhaus-Arnold, Redaktionsleiterin des „Hanauer Anzeiger“. Auch Oberbürgermeister Claus Kaminsky appelliert an die Bürgerinnen und Bürger: „Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen und glauben Sie nicht den Unsinn, der oft übers Internet verbreitet wird! Nur seriöse Medien verbreiten auch seriöse Nachrichten“, so Kaminsky. cd

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