Elchbulle Kim musste narkotisiert werden, ehe man ihm zum Abtransport in einen Hänger verladen konnte. 
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Elchbulle Kim musste narkotisiert werden, ehe man ihm zum Abtransport in einen Hänger verladen konnte. 

Jungbulle Kim muss seinen Platz räumen

Nachwuchs im Wildpark Alte Fasanerie: Doppelter Grund zur Freude

Elchbulle Kim aus dem Wildpark Alte Fasanerie in Hanau Klein-Auheim ging dieser Tage auf große Reise. Er musste Platz machen für seine beiden Geschwister, die erst vor wenigen Tagen als Zwillinge zur Welt gekommen sind.

  • Nachwuchs im Wildpark Alte Fasanerie in Hanau*
  • In Klein-Auheim gibt es Nachwuchs bei den Elchen
  • Besucher dürfen sich auf Zwillinge freuen

Hanau – Der Naturwildpark in Freisen ist nun Kims neue Heimat. Um ihn aus der Alten Fasanerie in Hanau Klein-Auheim abzutransportieren, musste der Elchbulle zunächst narkotisiert werden, um ihn dann in einem geräumigen Hänger verladen zu können. Die Narkose, das Verladen und auch den Transport habe Kim gut überstanden, teilte das Wildpark-Team jetzt mit.

Hanau: Elchbulle Kim muss aus dem Wildpark Alte Fasanerie ausziehen

Im Wildpark Freisen wurde Kim bereits von seiner künftigen Gefährtin, einer dreijährige Elchkuh, erwartet. Kim wurde mit einem „Vesperpaket“ für die nächsten Tage versorgt, damit ihm der Abschied aus Hanau nicht ganz so schwerfällt. „Wir freuen uns, dass die Umsiedlung ohne Komplikationen vonstatten ging und wünschen unserem Kim eine schnelle Eingewöhnung in seinem neuen Gehege“, meinte Wildpark-Biologin Dr. Marion Ebel.

Schon Tage vor seinem Abtransport hatte man Kim im Gehege von seiner Mutter Jule getrennt, da Jule am 14. Mai Zwillinge zur Welt gebracht hat. So hatte die Elchkuh mehr Ruhe und die Prägung der Kälber auf die Mutter konnte ohne Störung stattfinden.

Elch-Nachwuchs im Wildpark Alte Fasanerie in Hanau: Elchkuh Jule bringt Zwillinge zur Welt

Noch ist das Geschlecht der beiden Neugeborenen unklar, da Jule ihren Nachwuchs versteckt hält. Da aber die Name der Kälbchen mit dem Buchstaben L beginnen sollen, stehen Lulu, Lale, Lars und Ludwig als deren Namen zurzeit hoch im Kurs. Da Elchmutter Jule sehr um ihren Nachwuchs besorgt ist, werden Besucher ausdrücklich um ruhiges Verhalten am Elchgehege gebeten.  

Seit knapp vier Wochen ist der Wildpark Alte Fasanerie in Hanau nach der Corona-Pause wieder geöffnet. Wegen der Corona-Krise gelten im Wildpark jetzt aber bestimmte Regeln. 

Vor einigen Wochen ist der Mufflon-Nachwuchs aus dem Wildpark verschwunden. Die Polizei hat die Ermittlungen in diesem mysteriösen Fall übernommen. 

did

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