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Gähnende Leere herrschte am Montag auf den Hanauer Spielplätzen. Das kann auch am Wetter gelegen haben.

Nur wenige Besucher bei schlechtem Wetter

Wiedereröffnung der Hanauer Spielplätze fällt ins Wasser

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Verwaiste Rutschen, Schaukeln, Wippen, Klettergerüste und Sandkästen: Wo sich sonst Kinder mit ihren Eltern tummeln, war gestern Nachmittag nix los, die Spielplätze wie ausgestorben. Und das, obwohl seit Montag die Spielplätze wieder freigegeben worden waren.

Allein auf dem Spielplatz am Mainufer bei Schloss Philippsruhe traf der Reporter einen Vater mit Tochter und Sohn, die mit Fahrrädern unterwegs waren. „Uns hat die Sperre nicht so sehr tangiert, denn wir haben einen Garten. Aber für Familien ohne eigenes Grün war das sehr hart. Die Kinder wollen doch draußen toben“, bemerkte der Mann. 

Nix los auch am Pedro-Jung-Park.

Das geringe Interesse an den wieder geöffneten Spielplätzen war vermutlich auf das regnerische Wetter und die frischen 13 Grad zurückzuführen, die selbst am Nachmittag noch herrschten. Wenn im Laufe der Woche das Wetter besser wird, werden sich die Spielplätze mit Sicherheit wieder beleben. Vor allem die Begleitpersonen werden dann an den Eingängen mit Schildern auf die Abstandsregeln hingewiesen und daran erinnert, nach dem Besuch die Hände zu waschen.

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