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Ekel-Alarm: Sprinter mit ungekühltem Fleisch auf der A3 gestoppt

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Von: Stefan Ruhl

Gammelfleisch bei einem Fund in Heilbronn. - Symbolbild
Auf der A3 bei Hanau ist ein Transporter mit ungekühltem Fleisch und einem Welpen ohne Heimtierausweis in eine Polizeikontrolle geraten - Symbolbild © Pixabay

Ein Transporter auf der A3 bei Hanau von der Polizei kontrolliert. Im Inneren finden 100 Kilo ungekühltes Fleisch. Auch ein Welpe in schlechtem Zustand ist an Bord.

Hanau - Eine Polizeistreife hat am Samstagvormittag einen auf der A3 in Richtung Frankfurt fahrenden weißen Sprinter bei Hanau kontrolliert. Der Fahrer des Sprinters gab an, auf dem Weg von Rumänien nach Belgien gewesen zu sein. Bei der Kontrolle des Laderaums fanden die Beamten 100 Kilogramm ungekühltes Fleisch und einen kleinen Husky-Welpen.

Das knapp 100 Kilogramm ungekühlte Frischfleisch wurde beschlagnahmt, da nach Polizeiangaben die Kühltemperatur teilweise unterschritten wurde und eine weitere Kühlung nicht gewährleistet werden konnte. Das Fleisch im Wert von knapp 500 Euro musste im Anschluss durch das örtliche Veterinäramt entsorgt werden. Der Fahrer musste die Entsorgungskosten und ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro zahlen.

Polizeikontrolle auf A3 bei Hanau: Auch Welpe in schlechtem Zustand an Bord

Die Beamten fanden neben dem Fleisch einen Husky-Welpen im Transporter. Der Welpe wurde in einem Karton transportiert. Da der etwa fünf Wochen alte Husky, der sich laut Polizeiangaben in einem augenscheinlich schlechten körperlichen Zustand befand, ohne einen erforderlichen Heimtierausweis transportiert wurde, stellte die Autobahnpolizei den Hund nach Rücksprache mit der zuständigen Veterinärin sicher.

Ein Siberian Husky-Welpe blickt in die Kamera. (Symbolbild)
Die Polizei findet neben ungekühltem Fleisch einen Husky-Welpen in augenscheinlich schlechtem Zustand an Bord des Sprinters - Symbolbild © Itar-Tass/Imago

Im Anschluss an die Verkehrskontrolle wurde der Welpe an das örtliche Tierheim übergeben. Der Husky wird nun aufgepäppelt, bis die benötigten Schutzimpfungen durchgeführt werden können. Die anfallenden Kosten in Höhe von 800 EUR musste ebenfalls der Hundehalter tragen. Hierzu wurde eine Sicherheitsleistung erhoben.

Der Fund von falsch transportierten Fleisch oder gar Gammelfleisch kommt immer wieder vor. Erst im April wurde bei Würzburg ein Transporter mit 600 Kilogramm Gammelfleisch gefunden. (stru)

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