Foto: Kai Pfaffenbach

Hanau

Große Anteilnahme nach dem Terrorakt in Hanau

Region Hanau. Die Bilder der schrecklichen Ereignisse in Hanau vom Mittwochabend gingen gestern um die ganze Welt. Im Laufe des Donnerstags haben zahlreiche Stellungnahmen von Parteien, Kirchengemeinden und Ver‧einen unsere Redaktion erreicht. Die Stimmen der lokalen Institutionen haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann: „Wir trauern mit den Angehörigen der Toten und sprechen ihnen unser Beileid aus. Die vergangene Nacht hat das Leben in Hanau verändert. Wir werden uns als evangelische Kirche weiter für ein friedliches Zusammenleben in der Stadt einsetzen.“

Bischof Dr. Michael Gerber für das Bistum Fulda: „Mit großer Bestürzung habe ich vom schrecklichen Amoklauf gehört. Unsere Solidarität gilt den Verletzten und den Hinterbliebenen der Toten sowie allen Ersthelfern und Einsatzkräften, die an der Aufarbeitung und Aufklärung der Tat beteiligt sind. In den Gebeten in unseren Gemeinden haben sie einen festen Platz.“

Vorstand des Islamischen Informations- und Begegnungszentrums Hanau: „Wir trauern mit den betroffenen Angehörigen und Freunden, und verurteilen diese Tat auf das Schärfste. Das Ziel dieses feigen Rechtsterrors waren nicht nur Migranten, und hier insbesondere Muslime. Dies ist vor allem ein Anschlag auf die freie Gesellschaft, ein Anschlag auf unser Deutschland, ein Anschlag auf unser Hanau.“

Vorstand der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hanau: Diese Anschläge auf das Leben wurden von einem Menschen verübt, der keinen Respekt vor dem Leben anderer hatte. Gewalt ist kein Mittel, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Die ACK drückt ihr tiefes Mitgefühl und ihre Unterstützung den Angehörigen der Opfer aus. Darin eingeschlossen ist auch die Familie des Täters.

Runder Tisch der Religionen in Hanau: „Wir sind tief erschüttert. Unsere Gebete begleiten alle, die leiden und trauern. Wir distanzieren uns von Gewalt in jeglicher Form und engagieren uns ausdrücklich für ein friedliches Miteinander.“

Spitze des Main-Kinzig-Kreises: „Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen und Freunden der unschuldigen Opfer“, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. Auch der Kreistagsvorsitzende Carsten Ullrich formuliert seine aufrichtige Anteilnahme im Namen der Kreisgremien. „Ich erlebe eine tiefe Betroffenheit in den politischen Fraktionen und das schreckliche Ereignis wird uns voraussichtlich noch lange beschäftigten“, erklärt er.

CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hanau, Dr. Katja Leikert: „Das schreckliche Verbrechen in Hanau macht mich tief betroffen. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Es ist ein Moment, in dem wir innehalten müssen. Ich denke heute auch an die Menschen in Hanau, in derenMitte ein entsetzliches Verbrechen begangen wurde. DieHanauer müssen in dieser schweren Zeit zusammenstehen.“

CDU-Landtagsabgeordneter Heiko Kasseckert: „Mich erreichten die ersten Nachrichten über einen Anschlag in Hanau nach einem langen Plenumstag in Wiesbaden. Dem Entsetzen über eine solche Tat folgte die Angst um Familie und Freunde in Hanau. Mir ist die Tat tief in die Glieder gefahren. Still nehme ich Anteil an dem Leid und der Trauer der Angehörigen und Verletzten.“

SPD-Landtagsabgeordneter Christoph Degen: „Diese Tat macht uns fassungslos. Wir gedenken der Opfer und unser Mitgefühl ist bei den Angehörigen. Den Verletzten wünschen wir eine gute Besserung, auch wenn in der vergangenen Nacht sicherlich Wunden entstanden sind, die mit keinem Medikament behandelt werden können. Ich wünsche allen Beteiligten viel Kraft zur Verarbeitung der Geschehnisse. Den beteiligten Einsatzkräften sprechen wir unseren Dank aus.“

Die Linke Main-Kinzig: „Mit Entsetzen haben wir die Nachricht von dem offenbar rechtsterroristischen und mörderischen Angriff in Hanau aufgenommen, der – neben dem vermutlichen Täter und seiner Mutter – neun Menschen das Leben gekostet hat. Unser Mitgefühl gilt den unschuldigen Opfern, ihren Angehörigen und Freunden.“

FDP Main-Kinzig: „Hanau hat in der letzten Nacht seine Unschuld verloren“, erklärt der Vorsitzende der FDP Hanau, Henrik Statz. Auch Daniel Protzmann, Vorsitzender der FDP Main-Kinzig, ist geschockt über die Ereignisse in Hanau: „Unsere tiefe Trauer und unser Mitgefühl gelten heute den Opfern und ihren Familien.“

AfD Main-Kinzig: „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und den Angehörigen. Wir denken, dass es im Sinne der Angehörigen der Opfer ist, wenn die Tat und ihre Hintergründe rasch und umfassend aufgeklärt werden.“

CDU Hanau:„Die CDU Hanau ist zutiefst bestürzt und möchte auf diesem Weg allen Angehörigen und Freunden der Opfer ihr tiefstes Beileid und Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Den Verletzten wünschen die Christdemokraten eine schnelle Genesung. Nach einer solchen Nacht gilt es aber auch den Einsatzkräften vor Ort einen großen Dank auszusprechen.“

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern:„Die Wirtschaft in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis ist über den schrecklichen Anschlag, der auch Mitgliedsunternehmen getroffen hat, erschüttert. Ich persönlich bin es auch“, äußert sich Dr. Norbert Reichhold, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern.

Sascha Feldes, Vorsitzender des Carnevalsvereins 1895 Klein-Auheim:„Leider müssen wir alle Veranstaltungen absagen. Viele von uns hätten lieber ein Zeichen gegen rechts gesetzt. Wir hätten mit Trauerflor laufen und Geld für die Hinterbliebenen sammeln können. Letztendlich gibt es im Umgang mit dieser Tragödie aber kein Richtig und kein Falsch.“

Monika Böttcher, Bürgermeisterin der Stadt Maintal: „Ich möchte den Hinterbliebenen der Opfer und Schwerverletzten im Namen des Magistrats der Stadt Maintal mein tiefes Mitgefühl aussprechen. In Gedanken sind wir bei den Menschen in unserer Nachbarstadt Hanau, denen wir uns eng und freundschaftlich verbunden fühlen.“ das

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