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Die Hanauer Feuerwehr musste am Mittwoch zu mehreren Einsätzen ausrücken.

400 Quadratmeter Waldboden brennen

Arbeitsreicher Tag für die Hanauer Feuerwehr: Waldboden und Gartenhütte in Brand

  • Jan-Otto Weber
    vonJan-Otto Weber
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Zu gleich mehreren Einsätzen mussten die Hanauer Wehren im Verlauf des Mittwochs ausrücken. Schon in der Nacht vom 21. auf 22. April kam es laut Mitteilung zu einer Feuermeldung in einem Hochhaus am Kurt-Schumacher-Platz.

Daraufhin rückte ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle aus. Nach einer ersten Erkundung stellte sich heraus, dass es sich um ein Grillfeuer auf einem Balkon gehandelt hatte. Gegen 14 Uhr am Mittwoch wurden die Einsatzabteilungen Steinheim und Klein-Auheim sowie der Löschzug der hauptamtlichen Kräfte zu einem Waldbrand im Bereich des Lämmerspieler Weges gerufen. Etwa 400 Quadratmeter Waldboden brannten im Bereich der Obstwiesen zwischen Hanau und Mühlheim. Der Einsatz mit etwa 40 Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst konnte gegen 15 Uhr beendet werden.

Feuer greift auf Tannen und Schrebergärten über

Der schwierigste Einsatz beschäftigte die Feuerwehr Hanau ab etwa 15.30 Uhr. Im Bereich der Kleingartensiedlung am Milchweg brannte eine größere Gartenhütte. Da das Feuer bei Eintreffen des hauptamtlichen Löschzuges auf mehrere große Tannen und anliegende Schrebergärten überzugreifen drohte, wurden die Einsatzabteilungen Hanau-Mitte sowie Steinheim nachalarmiert. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz wurden eingesetzt. Zwei größere Tannen mussten gefällt werden. Der Einsatz mit rund 55 Kräften konnte gegen 18.50 Uhr beendet werden.

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