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Eppsteinschule feiert doppeltes Jubiläum

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Die Eppsteinschule feiert am Freitag mit einem Schulfest ihr 50-jähriges Bestehen. Foto: Hackendahl
Die Eppsteinschule feiert am Freitag mit einem Schulfest ihr 50-jähriges Bestehen. Foto: Hackendahl

Steinheim. Die Eppsteinschule hat allen Grund zum Feiern: Die Schule begeht in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag, den Förderverein gibt es jetzt bereits seit 25 Jahren. Deshalb wird am Freitag, 1. Juli, ab 14 Uhr ein Schul- und Geburtstagsfest auf dem Schulgelände an der Doorner Straße veranstaltet.

Von Holger Hackendahl

Im Rahmen der Feierlichkeiten präsentieren die Schüler und ihre Lehrer die Ergebnisse der in der Projektwoche erarbeiteten 25 Projekte – anlehnend an das 25-jährige Jubiläum.Geocaching und Schattentheater gehören zu Projekten„Zu den Projekten gehören 'Geocaching', 'Unsere Sinne' oder 'Schattentheater', die mithilfe von externen Kooperationspartnern umgesetzt wurden“, erläutert Oliver Spies, Lehrer und Pressebeauftragter der Eppsteinschule.Schule und der Förderverein „Freunde und Förderer der Eppsteinschule“ (FuFdEs) freuen sich darauf, mit ehemaligen Schülern, Lehrern und allen Besuchern, die sich verbunden fühlen, einen erlebnisreichen Tag zu verbringen. „Auch ehemalige Lehrer haben sich angekündigt“, freut sich Brigitte Andes vom Fördervereins-Vorstand.Rund 400 Schüler besuchen EppsteinschuleDie Eppsteinschule, eine verbundene Haupt- und Realschule mit pädagogischer Mittagsbetreuung, beschult im 50. Jahr rund 400 Schüler. Das Lehrerkollegium um Schulleiterin Ruth Schrader-Bauer besteht aus 32 Kollegen.Freiwillige Kursangebote sind „Vielsaitig“ (Gitarren-Musik AG), die Kunstwerkstatt und die Fußball AG. „Seit diesem Schuljahr hat die Eppsteinschule ihren ersten eigenen Schulplaner, der den Schülern bei der Planung ihrer Schulaufgaben helfen soll. „Der Planer soll als Verbindungsglied die Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule unterstützen“, erläutert Spies.Ausbildungs- und Berufswahlreife der Jugendlichen stärkenDie Eppsteinschule hat sich zum Ziel gesetzt, den Übergang in die berufliche Lebensphase so zu gestalten, dass die Schüler möglichst zügig und passgenau in eine Berufsausbildung vermittelt werden können.Denn bereits jetzt zeichne sich einerseits ein Mangel an Fachkräften ab, andererseits mündeten zu viele Jugendliche in einem Übergangssystem.Daher sei es wichtig, die Ausbildungs- und Berufswahlreife der Jugendlichen zu stärken, um sie erfolgreich zu vermitteln, heißt es auf der Homepage der Schule.Enge Zusammenarbeit mit vielen PartnernDie Lehrkräfte sind sich bewusst, dass diese Aufgabe nicht durch eine einzelne Lehrkraft gestemmt werden kann, sondern Ziel aller ist. Hierzu arbeitet die Schule mit externen Partnern zusammen etwa in Kooperation mit der Jugendwerkstatt Hanau, eine als gemeinnützig anerkannte berufliche Bildungseinrichtung der freien Jugendhilfe und Mitglied im Diakonischen Werk.Eine enge Zusammenarbeit besteht auch mit der Agentur für Arbeit. „Die Mitarbeiter der Agentur kommen regelmäßig in die Schule und sind in der Berufsberatung der Schüler aktiv“, berichtet Spies.Förderung sozialer Kompetenz im FokusDie Eppsteinschule legt großen Wert auf die Förderung sozialer Kompetenz. Die Scouts der Schülervertretung sorgen dafür, dass der Gang zum Pausenbäcker gerade für die jüngeren und schwächeren Schüler nicht die komplette Pause dauert.Fairness und Chancengleichheit sind wichtige Punkte, damit die Schulzeit positiv gestaltet werden kann. SV-Scouts gibt es auch in der Cafeteria, die Platz für bis zu 50 Schüler und Lehrer bietet. Dort gibt es an drei Wochentagen ein bestelltes Wunsch-Essen zudem Salat oder Nachtisch und ein Getränk, erläutert Spies.Spenden für eine bessere SchulausgestaltungDie Schulcafeteria basiert auch auf dem Engagement des Fördervereins. Die Vorstandsteams um den Gründungsvorsitzenden Hans-Jürgen Richter und ab 2005 um Sabine Busch prägten maßgeblich die Arbeit des Fördervereins. Der aktuelle Vorstand besteht aus der Vorsitzenden Rita Benz, ihrer Stellvertreterin Barbara Trilling, Kassiererin Petra Seelmann und Schriftführerin Brigitte Andes.Der Verein unterstützt die Eppsteinschule, ihre Schüler und Lehrkräfte mit Spenden für eine bessere Schulausgestaltung, für die es keine öffentlichen Finanzmittel gibt. Der Förderverein betreut Eltern bei der Einschulung der fünften Klassen und hilft der Schulgemeinde bei Feiern, Festen und Aktionen.Kooperation ist von Harmonie geprägtZiele des Vereins sind aber auch die Verbesserung der Lernsituation für eine fundierte schulische Ausbildung der Kinder, die Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls an der Schule und er kümmert sich engagiert um Wünsche und Anregungen rund um die Schule.Die Zusammenarbeit zwischen Förderverein, Schulelternbeirat und Schulleitung ist von Harmonie geprägt. Mit einem Jahresbeitrag von 12,50 Euro konnte durch die Mitglieder in 25 Jahren vieles in der Schule bewegt und unterstützt werden. Der Verein möchte die Eppsteinschule als Stadtteilschule mit breiter Akzeptanz in Steinheim und Klein-Auheim etablieren.

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