An der Kreuzung Wilhelmstraße/Nordstraße/Lamboystraße wird der Spiegel getestet. Foto: PM

Hanau

Dieser Spiegel soll Unfälle im toten Winkel verhindern

Hanau. Der tote Winkel kann für Menschen im Radverkehr lebensgefährlich werden, wenn sie an einer Kreuzung geradeaus fahren wollen und von rechts abbiegenden Verkehrsteilnehmern übersehen werden. Ein Spiegel soll nun helfen, solche Unfälle zu vermeiden.

Der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) hat nun einen sogenannten „Trixi-Spiegel“ an der Ampel montiert, die an der Kreuzung Wilhelmstraße/Nordstraße/Lamboystraße stadtauswärts den Verkehr regelt.

„Wir testen dieses Hilfsmittel und setzen es bei Erfolg auch an anderen Kreuzungen ein“, erläutert HIS-Betriebsleiter Markus Henrich. Dieser runde, rot gerahmte, nach außen gewölbte, das Sichtfeld weitende Spiegel für 70 Euro ermöglicht Menschen am Lenkrad einen besseren Einblick auf den tückischen toten Winkel als nur per Außenspiegel und Kopfdrehung. Der Spiegel ist nach der Tochter des Spiegel-Erfinders benannt, die als Radlerin 1994 bei einem tückischen Abbiegeunfall mit einem Betonmischer schwer verletzt wurde und bis heute halbseitig gelähmt ist. Der Vater der damals 13-Jährigen will mit dem „Trixi-Spiegel“ Leben retten, wie er sagt. das

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