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Hanau kippt als erste Stadt in Hessen die 2G-Regel im Einzelhandel

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Von: Christian Weihrauch

Hanau hat als erste Stadt die 2G-Regel im Einzelhandel gekippt.
Hanau hat als erste Stadt die 2G-Regel im Einzelhandel gekippt. (Archivfoto) © Arne Dedert/dpa

Nach einem Gerichtsurteil verzichtet die Stadt Hanau auf die 2G-Regel im Groß- und Einzelhandel. Sie will die Corona-Maßnahme nicht mehr kontrollieren.

Hanau – Die Stadt Hanau* hat als erste Stadt in Hessen die 2G-Regel im Groß- und Einzelhandel ausgesetzt. Zuvor hatte das Verwaltungsgericht Frankfurt die 2G-Regel für das Modehaus Müller-Ditschler* gekippt. „Jetzt ist das Land aufgefordert, schnell für juristische Klarheit zu sorgen“, teilt Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky mit.

Die Eigentümer des Modehauses Müller-Ditschler hatten argumentiert, dass auch die Mode- und Bekleidungsbranche zur Grundversorgung zählt und damit von der einschränkenden 2G-Regel ausgenommen werden muss. Das Gericht war dieser Argumentation bei der Corona-Maßnahme gefolgt. Das Land Hessen denkt nach dem Urteil ebenfalls über die Aussetzung der 2G-Regel im Groß- und Einzelhandel nach.

Corona in Hanau: Stadt kippt 2G-Regel im Einzelhandel

In Hanau entschied sich die Stadt schon jetzt zu diesem Schritt. Es sei aus Gründen der Gleichbehandlung kaum noch zu vermitteln, andernorts die für Müller-Ditschler außer Kraft gesetzte Regelung anzuwenden, begründete Ordnungsdezernent Thomas Morlock die Entscheidung.

Für andere Geschäftsbetriebe in Hanau gelten die aktuellen Corona-Regeln in Hessen allerdings weiterhin. Dazu zählen:

Gastronomiedrinnen 2Gplus/draußen 2G
Körpernahe Dienstleistungen2G
Friseure3G
Kinos/Theater2Gplus

„Maskenpflicht, Hygienekonzepte und Abstandsregeln sind weiterhin einzuhalten“, betont Morlock. (chw) *op-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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