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Im Sportfield Housing ist nun ein Corona-Fall bekannt geworden.

Zahl steigt

Sportsfield Housing: Zwei weitere Corona-Infizierte in Flüchtlingsunterkunft in Hanau

In der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Sportsfield Housing in Hanau (Main-Kinzig-Kreis) gibt es mittlerweile drei Covid-19-Fälle.

Update 4. Juni 2020, 09.20 Uhr:

Die Untersuchungen rund um die Flüchtlingsunterkunft in Sportsfield Housing in Hanau haben  zwei weitere positive Covid-19-Fälle gebracht. Die Personen stammen aus dem engeren Umfeld des bekannten Covid-19-Falls und waren bereits entsprechend abgesondert, wie der Kreis mitteilte. Die weiteren Resultate in diesem Zusammenhang seien negativ.

Bei den Untersuchungen im Umfeld einer Lehrkraft an der Kaufmännischen Berufsschule Gelnhausen, bei der eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden war, habe es bisher nur negative Ergebnisse gegeben. Mit den aktuellen Zahlen erhöht sich die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle im Main-Kinzig-Kreis auf 756. Davon sind derzeit nur noch 152 Personen erkrankt.


Update 3. Juni 2020, 09.54 Uhr:

Auf Sportsfield Housing in Hanau gibt es bislang keinen weiteren Corona-Fall. In Absprache mit dem Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises wurden Mitbewohner, Nachbarn, Reinigungs- und Sicherheitskräfte sowie die Mitarbeiter der Verwaltung direkt vor Ort getestet – bislang waren alle Ergebnisse negativ.

Hanau mit weiteren Maßnahmen wegen Corona-Infektion

Die Kindertagesstätte Sportsfield Housing  in Hanau bleibt bis mindestens 12. Juni geschlossen, die Sprachkurse der Volkshochschule sind ausgesetzt. Für die Gemeinschaftsunterkunft gilt zudem weiterhin ein Besuchsverbot. Da es sich bei dem Infizierten um eine Einzelperson handelt, sind bislang keine Kinder betroffen. 

1. Juni 2020, 13.30 Uhr:

 „Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises und die Stadt Hanau haben unverzüglich alle notwendigen Maßnahmen ergriffen“, erklären laut der Mitteilung die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler, und der Oberbürgermeister der Stadt Hanau, Claus Kaminsky. Die betroffene Person wurde sofort in Quarantäne versetzt, die Mitbewohner und Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Absonderung. 

Unmittelbar nach Vorliegen des positiven Befundes stimmten Kreis und Stadt gemeinsam miteinander die Maßnahmen ab. Noch am Vormittag begann die Nachverfolgung möglicher Infektionsketten, mehrere Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, des Sicherheits- und des Reinigungsdienstes wurden direkt getestet. „Es zahlt sich jetzt aus, dass wir für die Flüchtlingsunterkunft schon direkt zu Beginn der Pandemie besondere Vorsichts- und Aufklärungsmaßnahmen ergriffen haben“, so Kaminsky. 

Sechs weitere Fälle in Hanau nach dem Frankfurter Baptisten-Gottesdienst

So ist schon vor Wochen eine Anlaufstelle und eine medizinische Beratung vor Ort installiert worden, die von der Johanniter-Unfall-Hilfe betreut wird. Auch wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in ihren jeweiligen Landessprachen über die Infektionsgefahren und die daraus resultierenden Verhaltensweisen informiert: von Maskenpflicht bis hin zu den Hygieneregeln.

Nach dem Frankfurter Baptisten-Gottesdienst gibt es weitere sechs Fälle mit Covid-19 in Hanau. Es handelt sich um Angehörige der Familien, die bereits vom Gesundheitsamt des Kreises engmaschig betreut werden. Zudem wurde ein weiterer positiver Fall aus Hanau gemeldet und eine Person aus Hanau ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. mcb

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