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Seinen Brummi musste der Fahrer erst einmal stehen lassen.

Vorfall auf der A 45

Brummifahrer geraten nach "Elefantenrennen" aneinander

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Ein Brummifahrer musste nach einer waghalsigen Aktion auf der zweispurigen Autobahn 45 zwischen Alzenau und dem Hanauer Kreuz eine Sicherheitsleistung von 500 Euro hinterlegen. Zusätzlich handelte er sich für die Aktion eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein.

Bei dem im Volksmund gerne als "Elefantenrennen" bezeichneten Überholvorgang am Gründonnerstag, der sich über mehrere Kilometer hinzog, hatte sich eine entsprechend lange Autoschlange gebildet. In der Blechkolonne befand sich auch eine Streife der Autobahnpolizei Langenselbold, wobei die beiden Beamten direkte Augenzeugen des Vorfalls wurden. 

Gegen 11.20 Uhr war der Mann mit Istanbuler Kennzeichen mit seinem Sattelzug auf die linke Spur gezogen, um einen anderen Brummi aus dem Raum Arnsberg zu überholen. Doch das Vorbeiziehen wollte und wollte über Kilometer einfach nicht gelingen. Nach Schilderung des 54 Jahre alten Brummi-Fahrers auf der rechten Spur, soll der Beschuldigte ihm zunächst mit der Faust gedroht haben, als die beiden Fahrerkabinen auf gleicher Höhe waren und die Männer Blickkontakt hatten.

Brummi blieb über Karfreitag stehen

Schließlich sei der überholende Fahrer einfach nach rechts gezogen, weswegen der Überholte stark bremsen und auf die Standspur ausweichen musste, um einen Unfall zu vermeiden.

Da der Beschuldigte die Sicherheitsleistung erst zwei Tage später aufbringen konnte, musste der 33-Jährige seinen Truck über Karfreitag stehen lassen.

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