Archivbild: Axel Häsler

Hanau

ALL befürchtet Privatinvestor für Sportsfield

Hanau. Die Alternative Linke Liste Hanau (ALL) äußert in einer Mitteilung die Befürchtung, ein Privatinvestor könne eines Tages auf Sportsfield Housing zum Zuge kommen. Wer gedacht habe, das Areal könne „ eine Siedlung für Hanauer Familien mit geringem Einkommen werden, wird bitter enttäuscht“, heißt es in der Mitteilung.

Wenn die Stadt Hanau das Gelände vom Bund erwerben könne, wolle sie die Wohnungen in den Häusern für 2000 bis 2400 Euro pro Quadratmetern „vermarkten“. „Natürlich wird wie üblich dafür ein Investor in das Boot geholt, der will doch auch daran verdienen“, ist die ALL überzeugt. Wenn man von 2200 Euro pro Quadratmeter ausgehe, koste eine Wohnung etwa 180 000 Euro plus aller Nebenkosten. „Ein Schnäppchen für Hanauer Geringverdiener und Sozialwohnungssuchende“, meint die ALL ironisch.

Ein „kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont“ sei, dass die Baugesellschaft vielleicht einige Wohnungen abbekomme. „Diese würden dann für 8.50 bis 9 Euro pro Quadratmeter vermietet. Macht nur schlappe 700 Euro im Monat für die 80 Quadratmeter, natürlich ohne Nebenkosten“, prophezeit die ALL.  cd

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