Der Hanauer Weihnachtsmarkt von oben. Rund 75 Stände laden in den kommenden Wochen zum Verweilen ein. Foto: Paul

Hanau

Beate Funck eröffnet den Hanauer Weihnachtsmarkt

Hanau. Als der Hanauer Weihnachtsmarkt vor 377 Jahren zum ersten Mal stattfand, hätten sich die damaligen Betreiber wahrscheinlich nicht träumen lassen, was einmal daraus werden würde. Rund 75 Stände laden in diesem Jahr ein, sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen, gestern wurde der Markt feierlich eröffnet.

Viele lachende Gesichter, leckere Gerüche und große Kinderaugen: In den kommenden 26 Tagen wird man davon noch mehr sehen und vor allem riechen, denn bereits am Eröffnungstag drehten die Betreiber der kleinen Buden, die in den vergangenen Tagen aufgebaut wurden, richtig auf. Glühwein, Bratwürstchen und in diesem Jahr erstmals ein Burgerstand, dessen Belag aus Entenfleisch hergestellt wird, lassen den Besuchern das Wasser im Mund zusammen laufen.

Doch zu einer stimmungsvollen Adventszeit gehört auch die musikalische Einstimmung. Den Anfang machte gestern das Blasorchester der Karl-Rehbein-Schule, dessen Mitglieder stilecht mit roten Weihnachtsmannmützen Klassiker der Weihnachtsmusik spielten. Und dabei kam auch ans Tageslicht, dass die Hanauer nicht unbedingt textsicher sind, zumindest nicht bei dem Lied „Schneeflöckchen, Weißröckchen“. Obwohl der Leiter des Orchesters Jens Weißmantel alle aufforderte, mitzusingen, schlossen sich nur wenige Besucher an. Aber es ist noch früh in der Adventszeit, da wird mit Sicherheit noch mehr kommen. In richtiger Adventsstimmung war auf jeden Fall Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, die den Markt eröffnete und darauf aufmerksam machte, dass die Hanauer nur zwölf Jahre nach den Nürnbergern „ihren“ Weihnachtsmarkt eröffneten.eho

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