Corona-Krise - Klinikum Hanau
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Aufgrund der Corona-Krise werden alle planbaren und nicht akuten Operationen verschoben, um die Krankenhäuser zu entlasten.

Um Krankenhäuser zu entlasten

Corona-Krise: Diese planbaren Operationen werden verschoben

Wegen der Vorbereitung auf die Behandlung schwerkranker Corona-Patienten wurden von den Kliniken in der Region „geplante und nicht notwendige Operationen“ verschoben. Städtisches Klinikum und das St. Vinzenz Krankenhaus beispielsweise stimmen sich in der Corona-Notfallversorgung ab.

Wir haben bei der Pressestelle des städtischen Klinikums nachgefragt, welche Operationen von den Verschiebungen betroffen sind. In der Antwort heißt es, die Vorgabe sehe generell vor, dass alle Operationen, die über einen längeren Zeitraum planbar seien, verschoben werden könnten – dies immer aber unter der Berücksichtigung des jeweiligen Risikos für den Patienten und seiner individuellen Beschwerden.

Adipositas-Operationen und Bypässe müssen warten

Komplett verschoben worden seien beispielsweise Adipositas-Operationen (Operationen bei Fettleibigkeit) oder Operationen bei nicht auffälligen Schilddrüsenerkrankungen. Zu verschiebbaren Eingriffen in der Gefäßchirurgie gehörten – mit individuellen Ausnahmen – Operationen von Krampfadern, alle rekonstruktiven Gefäßeingriffe wie Bypässe, Ballonkatheterdilatationen oder Stenteinlagen bei Patienten mit einer „Schaufensterkrankheit“.

In der Unfallchirurgie und Orthopädie könnten Metallentfernungen, Prothesen bei Gelenkverschleiß oder Operationen von länger bestehenden Fußfehlstellungen oder Handerkrankungen verschoben werden, hieß es.

Entzündungen und Tumorerkrankungen werden weiter operiert

Generell ausgenommen seien notwendige planbare Operationen. Für die Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie bedeute das beispielsweise, dass dringliche Fälle wie Tumorerkrankungen oder Verdacht auf Tumorerkrankung, Verdacht auf bösartige Veränderungen der Schilddrüse, Blinddarmentzündungen, Entzündungen im Magen- und Darmbereich, Gallenblasenentzündungen, Schmerzen in der Leistengegend bei Hernien und Ähnliches aktuell weiterhin durchgeführt werden würden, schreibt die Pressestelle des städtischen Klinikums.

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