Symbolbild: Thorsten Becker

Hanau

19-jähriger Hanauer wegen Totschlags in U-Haft

Hanau/Frankfurt. Ein 19-jähriger Mann aus Hanau soll im November in Frankfurt einen Mann so schwer verletzt haben, dass dieser neun Tage später im Krankenhaus verstarb. Der Tatverdächtige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Am 16. November wurde das 54 Jahre alte Opfer in den frühen Morgenstunden in der Nähe der Konstablerwache in Frankfurt angegriffen.

Opfer wurde auch am Boden noch attackiert

Die Attacke ereignete sich gegen 6.40 Uhr in der Kurt-Schumacher-Straße in Höhe der Hausnummer 45. Selbst als der Mann auf dem Boden lag, ließ man nicht von ihm ab und wirkte weiter auf ihn ein, teilte die Polizei in Frankfurt mit. Schließlich wurde die Flucht des Täters in Richtung U- beziehungsweise S-Bahn-Station Konstablerwache beobachtet.

Eine Zeugin alarmierte umgehend die Polizei. Die eintreffenden Beamten führten sofort Erste Hilfe-Maßnahmen durch, auch mehrere Passanten sollen dem Mann geholfen haben. Das Opfer wurde schließlich mit schweren Verletzungen stationär in ein Krankenhaus aufgenommen, wo der Mann am 25. November verstarb.

Überwachungskamera hat Tatverdächtigen überführt

Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei führten schließlich am 7. Dezember zur Festnahme des 19-jährigen Tatverdächtigen, gegen den Untersuchungs-Haftbefehl wegen Totschlags erlassen wurde. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sollen Bilder aus einer Überwachungskamera zu dem Hanauer geführt haben, der bislang durch Diebstahls- und Rauschgiftdelikte in Frankfurt und im Main-Kinzig-Kreis polizeilich aufgefallen sein soll. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Frankfurt dauern an.

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