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Brand im Offenbacher Klinikum: Hanauer unter Tatverdacht

Offenbach/Hanau

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    Die Polizei nahm einen 39-jährigen Hanauer Fest. Foto: Pixabay

Offenbach/Hanau. Nach dem Feuer in einem Anbau des Sana-Klinikums am Montagmorgen in Offenbach gehen die Ermittler von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei davon aus, dass der Brand absichtlich gelegt wurde. Die Polizei noch am Tatort einen 39 Jahre alten Mann aus Hanau unter dringendem Tatverdacht fest. 

Artikel vom 01. Juli 2019 - 13:55

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Er wurde gegen Mittag nach einer richterlichen Vorführung in eine Fachklinik verbracht, wie die Polizei am Nachmittag berichtete.

Gegen 5.10 Uhr löste die Brandmeldeanlage in dem Gebäudetrakt der Psychiatrie aus. Feuerwehr und Polizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer in einem Zimmer im Erdgeschoss aus, welches komplett ausbrannte. Durch Ruß und Rauchgase wurden die darüber liegenden beiden Etagen stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Schadenshöhe schätzt die Kriminalpolizei auf rund 100.000 Euro.

Bei dem Brand gab es insgesamt fünf Verletzte, die umgehend behandelt wurden. Zudem verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht am Fuß. Insgesamt waren von dem Brand 61 Personen betroffen, von denen es sich um 54 Patienten handelte, die innerhalb der Klinik verlegt werden mussten. Nach wie vor unklar ist der Verbleib von zwei Patienten, die sich vermutlich vom Klinikgelände entfernt haben. Nach ihnen wird nun gesucht. 



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