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Mehrere Verkehrsunfälle auf der A66 und in Rodenbach

Rodenbach/Langenselbold/Gründau

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    Am Montagmorgen kam es zu mehreren Verkehrsunfällen auf der A66 und Rodenbach. Symbolfoto: HA

Rodenbach/Langenselbold/Gründau. Am Montagmorgen kam es zu Behinderungen nach mehreren Unfällen auf der Autobahn 66 bei Langenselbold und in der Ortsdurchfahrt von Niederrodenbach sowie zu einem Auffahrunfall in Rodenbach.

Artikel vom 18. März 2019 - 10:00

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Zum einen kam es zu mehreren Unfällen auf der A66. Gegen 7.20 Uhr gab es einen Auffahrunfall auf der linken Spur der Autobahn 66 zwischen den Anschlussstellen Gründau-Rothenbergen und Langenselbold. Hier waren vier Fahrzeuge im dichten Verkehr aufeinander gefahren, wobei eine 21 Jahre alte Frau aus Flörsheim leicht verletzt wurde. Zudem bilanzierte die Polizei einen Schaden von rund 22.000 Euro.

Ein Peugeot-Transporter mit Frankfurter Kennzeichen und ein Opel Corsa aus dem Main-Taunus-Kreis wurden so erheblich beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. 

Stau in Gelnhausen-West

Im einem Stau bei Gelnhausen-West kam es gegen 7.50 Uhr zu einem weiteren Auffahrunfall mit drei Beteiligten, bei dem ebenfalls eine Person leicht verletzt wurde. Die Polizei geht davon aus, dass der 32 Jahre alte Fahrer eines schwarzen Seat Leon aus Bad Soden-Salmünster aus Unachtsamkeit auf den vorausfahrenden Wagen einer 25 Jahre alten Frau aus Bad Orb auffuhr. Diese erlitt vermutlich ein Schleudertrauma. Ihr Nissan Micra wurde noch auf einen davor fahrenden Sprinter geschoben. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 17.000 Euro.

Vermutlich ebenfalls aus Unachtsamkeit kam es gegen 8.25 Uhr wiederum auf der Autobahn 66 bei Langenselbold zu einem weiteren Unfall, als eine 52 Jahre alte Frau aus Düsseldorf mit ihrem VW Golf in Richtung Frankfurt auffahren wollte und mit einem Sattelzug aus Ungarn zusammenprallte. Dabei entstand ein Schaden von rund 1.500 Euro. Es wurde niemand verletzt.

Zusammenstoß zweier PKWs

Deutlich gravierendere Folgen hatte der Zusammenstoß zweier Personenwagen, dessen Fahrer vermutlich infolge des Staus auf der Autobahn eine Ausweichstrecke in Richtung Hanau gesucht hatten. In der Ortsdurchfahrt von Niederrodenbach bremste gegen 7.15 Uhr ein 47 Jahre alter Mann aus Rodenbach seinen Ford Fiesta ab, was die nachfolgende 57-jährige Fahrerin eines Hyundai vermutlich zu spät bemerkte und auffuhr.

Der Fiesta-Fahrer wurde dabei in seinem Wagen eingeklemmt und konnte erst von der Feuerwehr befreit werden. Seine Verletzungen waren so schwer, dass ein Rettungshubschrauber angefordert wurde, um ihn in eine Klinik zu bringen. Die Staatsanwaltschaft Hanau stellte beide Fahrzeuge sicher und beauftragte einen Gutachter, den Unfallhergang genauer zu untersuchen.

Sperrung der Hanauer Landstraße

Hierfür musste die Polizei die Hanauer Landstraße bis gegen 10 Uhr in beide Richtungen sperren. Zudem wurden von beiden Fahrern Blutproben entnommen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 9.000 Euro. Wegen der Unfälle musste die Polizei auf fast allen Umleitungs- und Ausweichstrecken zeitweise stehenden Verkehr vermelden. Erst am späten Vormittag hatte sich die Verkehrslage wieder entspannt. 

 



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