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Dachstuhl eines Fachwerkhauses abgebrannt - Bewohner unverletzt

Ronneburg

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    In Ronneburg ist der Dachstuhl eines Fachwerkhauses abgebrannt. Fotos: Zacharias

Ronneburg. Eine weithin sichtbare weiß-graue Rauchwolke stand am Montagvormittag über dem Ronneburger Ortsteil Hüttengesäß. Grund hierfür war ein Dachstuhlbrand an einem kleineren Fachwerkhaus in der Kirchstraße, direkt gegenüber der Einmündung Kreuzstraße.

Artikel vom 04. Februar 2019 - 15:28

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Gegen 09.30 Uhr hatte die Chefin einer gegenüberliegenden Firma, die sich gerade auf dem Nachhauseweg befand, von der Straße aus den aus dem Dach quellenden dichten Rauch bemerkt. „Ich habe an die Bewohner gedacht und sofort unsere anwesenden Firmenmitarbeiter auf das Feuer aufmerksam gemacht“, sagte Claudia Arndt. 

Die alarmierten Männer rannten sofort los, um nach dem im Fachwerkhaus lebenden älteren Ehepaar zu schauen. Die Frau habe man schon draußen im Hof angetroffen, berichtete Sven Teufel, einer der Mitarbeiter. “Sie sagte, ihr Mann wäre noch im Obergeschoss. Also schauten wir sofort im ersten Stock nach und holten den Mann nach unten ins Freie.“

Feuerwehr mit 50 Kräften vor Ort

Die alarmierte Feuerwehr von Ronneburg, deren Standort in unmittelbarer Nähe des Brandortes liegt, war sehr schnell vor Ort und wurde bei der Brandbekämpfung von den Kameraden aus Langenselbold sowie Niedergründau und Hanau unterstützt. Die Wehrleute hatten alle Hände voll zu tun, den Dachstuhlbrand zu bekämpfen und ein Ausbreiten der Flammen auf ein angebautes Nebengebäude abzuwenden.

Bei den Löscharbeiten setzte die Langenselbolder Feuerwehr ihre mitgeführte Drehleiter ein; allerdings war der Dachstuhl des eingeschossigen Hauses nicht mehr zu retten. Wie hoch der Schaden durch das eingesetzte Löschwasser am Wohngebäude selbst sein wird, lässt sich noch nicht beziffern; er könnte aber aufgrund der Fachwerk-Bauweise des Hauses recht hoch liegen. Verletzt wurde durch das Feuer niemand; auch bei der Feuerwehr, die mit mehr als 50 Kräften vor Ort im Einsatz war, kam niemand zu Schaden.

Bürgermeister Andreas Hofmann war selbst vor Ort und machte sich ein Bild von der Einsatzlage sowie dem Schaden am Haus und erkundigte sich nach dem Befinden der Bewohner.

Brandursache noch unklar

Das schon hochbetagte Ehepaar, das bislang allein in dem kleinen Haus gewohnt hatte, wurde zunächst zur Firma Arndt gebracht und dort betreut; für ihren Verbleib wird gesorgt. Es sei eine Katastrophe für die beiden älteren Herrschaften, im hohen Alter noch so etwas erleben zu müssen, meinte einer der Anwohner. Der Nachbar zeigte sich aber erleichtert, dass beide unverletzt geblieben waren. „Wäre das Feuer in der Nacht ausgebrochen und zunächst unbemerkt geblieben, hätte das Ganze viel, viel schlimmer ausgehen können.“

Die Gründe, warum das Feuer im Dachstuhl des schon recht alten Fachwerkhauses ausgebrochen ist, sind derzeit noch völlig unklar. Nähere Einzelheiten zur Brandursache sind erst zu erwarten, wenn die Spezialisten der Hanauer Kripo das Gebäude betreten und genau in Augenschein nehmen können



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