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Bruchköbeler Rennteam "WuW Motorsport" fährt Rallyecross

Motorsport

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    Ihr Herz schlägt für Motoren: Die Bruchköbeler Tobias Weigel (links) und Andres Wendling bilden das Rennteam "WuW". Foto: PRivat

Motorsport. „WuW Motorsport“: Das sind Tobias Weigel und Andreas Wendling. Die beiden Bruchköbeler sind seit 2011 im Autorennsport unterwegs und fahren inzwischen hauptsächlich Rallyecross, Weigel startet auch noch im Autocross. 

Artikel vom 13. Februar 2020 - 10:51

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Von Sabrina Kwasniok

Zum Motorsport gekommen ist Weigel Anfang 2010 durch seine Arbeitskollegen. Zu der Zeit machte der 30-Jährige eine Kfz-Ausbildung und hatte daher schon ein großes Interesse an Autos entwickelt. Da musste er bei der Frage, ob er Autorennen fahren möchte, auch nicht lange überlegen. Und dann ging alles ganz schnell. Bereits 2011 nahm Weigel an seinem ersten Autorennen in Schlüchtern teil. Damals in einem VW Golf.

Wendling nahm 2011 an seinem ersten Rennen teil, damals fuhr er aber noch in einem anderen Team als Weigel. Als 2017 der BACC, so hieß die Serie, in der die zwei damals gestartet sind, aufgelöst wurde, entschieden sie sich, ein eigenes Motorsport-Team zu gründen: W und W Motorsport wurde geboren. Da sich ihre ehemaligen Teamkollegen nach dem Auflösen des BACC nicht dazu erwärmen konnten, an der deutschen Rallyecross-Meisterschaft teilzunehmen, besteht das Team bis heute nur aus den beiden Fahrern. 

Beide Autos in der DRX

Das Ziel von Weigel und Wendling für diese Saison lautet, mit beiden Autos in der DRX zu starten. „Wir wollen beide als Fahrer nebeneinander aktiv sein“, so Wendling. Dennoch soll der Spaß nach wie vor im Fokus stehen – im Gleichklang mit Erfolg. Bislang war Weigel in der Autocross-Meisterschaft aktiv, während Wendling in der deutschen Rallyecross-Meisterschaft aktiv war.

Für die Bruchköbeler kommt es sowohl auf das fahrerische Können als auch das Auto an. „Ich kann noch so ein tolles Auto haben, aber wenn ich es nicht fahren kann, bringt es mir auch nichts“, so Wendling. Beide fahren inzwischen einen BMW E36. Weigels Wagen befindet sich aktuell nach einem Unfall noch in der Reparatur. Die kann bis zu einem halben Jahr dauern.

Vor Unfällen haben die beiden keine Angst. Zwar erlebten sie schon einige Crashs, doch mehr als das Auto ist dabei nie zu Schaden gekommen. „Wir sind inzwischen so gut in den Fahrzeugen gesichert, dass die Angst bei uns eigentlich keine Rolle mehr spielt“, erklärt Weigel.

Viel Geld investiert

Ihren Sport finanzieren sie selbst. Da gehen schon mal mehrere Tausend Euro in der Saison drauf: neue Reifen, Startgebühren, Ersatzteile und Anreisen. „Manchmal braucht man nach jedem Rennen neue Reifen, weil die anderen einfach durch sind“, sagt Weigel. Daher suchen die beiden für die kommenden Jahre Sponsoren.

Das schönste Erlebnis war für die Rennfahrer das 24-Stunden-Rennen in Österreich, an dem sie mit einem Teamkollegen teilgenommen haben. „Gerade nachts zu fahren, ist echt anstrengend, aber auch eine tolle Erfahrung“, so Weigel, „vor allem da wir am Tag vorher angereist sind und in der Nacht vor dem Rennen nicht viel Schlaf gefunden haben.“ Am Ende reichte es für den dritten Platz. „Und das obwohl nach drei Stunden der dritte Gang stecken geblieben ist“, wie Wendling ergänzt. „Das ging an Mensch und Maschine!“

Dennoch haben beide bei dieser Erfahrung viel gelernt. Daher ist es für sie nach wie vor am schönsten, wenn sie ihre Erfolge miteinander teilen können. Sie sind nebenbei auch immer noch im Teamsport aktiv und gewannen 2019 das Rennen in Rappholz.

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