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WM-Gold für für die Jumping Swans

Hanau

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    Hochdekoriert kehren die Rope Skipperinnen der TG Hanau von der Weltmeisterschaft aus Oslo zurück. Sindi Sina, Liv Sallander, Lilith Schultheiß und Maren Bär (von links) haben Gold geholt. Foto: PM

Rope Skipping. Als die kleine Delegation der TG Hanau Anfang Juli an einem sehr frühen Dienstagmorgen um 4 Uhr am Frankfurter Flughafen aufschlug, dachte niemand der Jumping Swans, dass sie in ihre erfolgreichste Woche aufbrechen werden. 

Artikel vom 18. Juli 2019 - 11:06

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Am Ende brachten nämlich Mareen Bär, Liv Sallander, Lilith Schultheiß, Sindi Sina sowie Kampfrichterin und Teamkameradin Chantal Temerson aus Oslo einen Weltmeistertitel mit.

Was die Hanauerinnen am Frankfurter Flughafen noch nicht wussten: Die Konkurrenz ist im Vergleich zum vergangen Jahr noch einmal gestiegen. Rund 975 Athletinnen und Athleten aus insgesamt 26 Ländern weltweit kämpften in Oslo um den Einzug ins Finale um die Weltmeisterschaft. 

Mittendrin die vier Hanauerinnen die bereits am nächsten Tag nach der Anreise mit den ersten Disziplinen bewiesen, dass sie als starke Konkurrenz ernst zu nehmen sind. Der gesamte Wettkampf dauerte insgesamt fünf Tage an. Vier Tage, in denen die Springer aus aller Welt sich für das Finale qualifizieren konnten, der letzte Tag um sich mit den Besten der Besten zu messen.

Vier Tage Wettkampf hintereinander

Nach jedem einzelnen Wettkampftag gab es für die Jumping Swans einen Grund zur Freude, es gab nicht einen einzigen Tag, an denen die Hanauerinnen nicht auf dem Siegerpodest vorne zu sehen waren. So holten Bär, Sallander, Schultheiß und Sina während der gesamten „Vorrunde“ in jeglichen Disziplinen jeweils dreimal Gold, Silber sowie Bronze. Noch größer war die Freude, als es dann noch hieß, dass sich die Jumping Swans in insgesamt drei Disziplinen für das begehrte Finale qualifiziert hatten. 

„Vier Tage Wettkampf hintereinander sind sehr anstrengend. Man ist täglich angespannt und sehr nervös, schließlich gibt man an jedem Wettkampftag 110 Prozent seiner kompletten Leistung. Außerdem gingen die einzelnen Wettkampftage, aufgrund der hohen Teilnehmeranzahl, bis teilweise 22 Uhr abends, das schlaucht natürlich extrem. Bei aller Freude um die bereits geholten Titel ist es natürlich sehr wichtig, im Finale sich noch einmal komplett zu konzentrieren und fokussiert zu sein“, so Sindi Sina. 

Wert direkt angezeigt

Startschuss für die Jumping Swans im Finale war der so genannte Teamfreestyle, eine der schwierigsten Disziplinen im Team-Wettkampf. Vier Athleten springen möglichst synchron einen 1:15 minütigen Freestyle, jeder mit seinem eigenen Seil. Ist bereits ein Springer nicht synchron oder bleibt mit dem Seil hängen, wird für die Dauer der Zeit, bis alle vier wieder gemeinsamen Springen, nichts von dem Kampfgericht gewertet. Doch damit nicht genug, da die vier Hanauerinnen in der Vorrunde am besten waren, gingen sie in dieser Disziplin als letzte an den Start.

Und um es für Zuschauer und besonders für die Teilnehmer noch spannender zu machen, wurde nach jedem gesprungenen Freestyle direkt der Wert des Kampfgerichtes, in Form eines Rankings, aller gesprungen Teams angezeigt. Nach dem gesprungenen Freestyle waren es danach die wohl spannendsten fünf Minuten des gesamten Wettkampfes. Und dann die riesen Erleichterung: Die Jumping Swans lassen alle anderen Teams hinter sich, auf dem großen Bildschirm prangt ganz oben an erster Stelle: TG 1837 Hanau „Jumping Swans“.

"Mehr als erhofft"

Die vier Hanauerinnen haben es geschafft und holen den Titel sowie die Goldmedaille nach Hause. Doch damit nicht genug: Platz drei gab es noch in der Disziplin Double Dutch Single, Platz fünf in der Disziplin Double Dutch Pair. Platzierungen, die deutlich aufzeigen, dass die Hanauerinnen an der Spitze des Rope-Skippings nicht mehr wegzudenken sind. 

„Wir haben alles und noch viel mehr geschafft als wir uns erhofft haben“, strahlt das gesamte Team nach dem Wettkampf glücklich. Doch viel Zeit zum Koffer auspacken bleibt den vier Hanauerinnen nicht, denn schon diese Woche geht es direkt weiter nach Graz, Österreich, wo die diesjährige Europameisterschaft stattfindet. „Ein großer Dank geht an Chantal Temerson, die während des gesamten Wettkampfes als Kampfrichterin tätig war. Ebenfalls ein riesen Dankeschön an alle Freunde Familien, die während des gesamten Wettkampf den spannenden Livestream im Internet verfolgt, mitgefiebert und uns unterstützt haben, und uns alle so herzlich am Frankfurter Flughafen empfangen haben“, bedankt sich das Team. mei



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