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Landessportbund begrüßt Sperre für RWG-Kämpfer

Hanau

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    Die tschetschenischen Ringer Iunadi (rotes Trikot) und Nazhavdi Bisultanov sowie der Bulgare Sunay Hamidov haben den Kontakt zur RWG Hanau/Erlensee abgebrochen. Sie hatten im Dezember für einen Eklat gesorgt, als sie der Kampfrichterin jeglichen Körperkontakt verweigert hatten. Archivfoto: TAP

Ringen. Der Landessportbund Hessen hat die Entscheidung des Hessischen Ringer-Verbandes begrüßt, drei Ringer zu sperren. Sie hatten einer Kampfrichterin zu Beginn eines Verbandsliga-Kampfes den Handschlag verweigert, teilte der LSB mit. 

Artikel vom 20. Januar 2019 - 17:24

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Die tschetschenischen Ringer Iunadi und Nazhavdi Bisultanov sowie der Bulgare Sunay Hamidov von der RWG Hanau/Erlensee sind muslimischen Glaubens und hatten angeführt, ihre Religion verbiete ihnen die körperliche Berührung fremder Frauen. Die Kampfrichterin hatte die Sportler der RWG daraufhin disqualifiziert.

„Der organisierte Sport ist unbestritten und mit Abstand die größte integrative Kraft unserer Gesellschaft“, erklärte LSB-Präsident Rolf Müller. „In unseren Sportvereinen finden alle Menschen, unabhängig von ihrer Ethnie oder ihrem Glauben, eine Heimat. Wir sind stolz darauf sagen zu können: Sport verbindet über Grenzen hinweg.“ Gleichzeitig trete sein Verband für die Gleichstellung der Geschlechter ein und verurteile Diskriminierungen.

Mit Blick auf das Verhalten der drei Ringer sagte Müller: „Wir akzeptieren selbstverständlich, wenn ein Sportler unsere Regeln aus persönlichen Gründen nicht anerkennen kann oder will. Aber gerade der Wettkampfsport braucht klare und nachvollziehbare Regeln.“ Wer diese Regeln nicht akzeptiere, könne „an unserem Wettkampfsport leider nicht teilnehmen“. Die Entscheidung des Ringer-Verbandes sei vor diesem Hintergrund „absolut rechtens“.



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