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Hanauer Ruderer Johannes Lotz holt WM-Bronze

Hanau

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    Holten WM-Bronze im Doppelvierer: Johannes Lotz, Anton Finger, Steven Hacker, Henrik Runge (von links). Foto: PM

Rudern. Der Hanauer Johannes Lotz hat im Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes (DRV) bei den U23-Weltmeisterschaft in Posen die Bronzemedaille geholt.

Artikel vom 29. Juli 2018 - 19:19

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Lotz (Hanauer Rudergesellschaft) gewann damit zusammen mit Anton Finger (Berlin), Steven Hacker (Dresden) und Henrik Runge (Hamburg) die einzige Großboot-Medaille für den DRV.

Damit hat Schlagmann Lotz nach Gold 2014 und Silber 2015 seinen Medaillensatz komplettiert. Nach 1999 wandert eine WM-Medaille in der Männerklasse wieder in die Goldschmiedestadt.

Großbritannien (5:44,00 Minuten) wurde seiner Favoritenrolle bei kräftigem Schiebewind auf dem Maltasee mit einem Start-Ziel-Sieg gerecht. Italien (5:46,89) holte Silber. Das DRV-Quartett (5:49,90) hatte seine Bronzemedaille ab der Streckenhälfte fest im Griff und konnte die spurtstarken Ungarn (5:50,97) in Schach halten, die auf den letzten Metern noch bis auf eine Sekunde an das deutsche Boot heranfahren konnten.

Das deutsche Boot mit Schlagmann Lotz hatte am Finaltag wie bei den Vorentscheidungen auf Gegenwind gesetzt, mit dem die Crew besser zurechtkam und schnell unterwegs war. Stattdessen wehte es aus der anderen Himmelsrichtung, was dem Team weniger lag.

Johannes Lotz nach dem WM-Finale: „Wir wollten heute auf jeden Fall die Medaille holen. Das war ein hartes Rennen da draußen unter diesen Bedingungen. Wir hatten schwer zu kämpfen. Wir haben vielleicht technisch nicht so gearbeitet, wie wir uns das vorgenommen haben. Aber wir haben mit jedem Schlag um die Medaille gekämpft. Wir haben ein Jahr darauf hingearbeitet, um uns das Ding hier abzuholen. Und das haben wir jetzt geschafft. Das ist das, was zählt.“  thb

 



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