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Verbandsliga Süd: Rückzug von Viktoria Nidda amtlich

Nidda

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    Duelle wie hier mit dem SC1960 Hanau in der Verbandsliga sind für Viktoria Nidda vorerst Geschichte. Archivfoto: TAP

Fußball. Die Entscheidung ist gefallen, der SC Viktoria Nidda zieht seine Mannschaft aus der Verbandsliga Süd zurück und wagt in der Kreisoberliga Büdingen einen Neustart. Eine zweite Mannschaft wird der Verein laut dem Frankfurter Regionalbeauftragten Thorsten Bastian vorerst nicht am Spielbetrieb teilnehmen lassen.

Artikel vom 24. Mai 2018 - 12:26

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Neben dem Sportlichen Leiter Gunther Schneider hat mittlerweile auch Trainer Carsten Weber sein Ausscheiden zum Saisonende verkündet. Es ist davon auszugehen, dass nahezu alle Spieler des aktuellen Verbandsligakaders den künftigen Kreisoberligisten am Saisonende verlassen werden.

Aus finanziellen Gründen sei der Rückzug nicht erfolgt, vielmehr sei aus personellen Gründen auf der Funktionsträgerebene sei eine erneute Verbandsliga-Saison nicht mehr zu stemmen.

Teile der Niddaer Mannschaft hatten ein Konzept erarbeitet, das vorsah, mit Jannik Jung, Christoph Pilch und Sven Diedrich als Spieler, Trainer und Sportliche Leiter in Personalunion den zukünftigen Verbandsliga-Betrieb zu sichern, da inzwischen auch der Etat 2018/19 abgesichert gewesen sei. Nach Aussage von Kapitän Jannik Jung habe die Zeit für die Umsetzung dieses „Notfallplan“ jedoch nicht ausgereicht.

Da der nun von Vereinsseite offiziell verkündete Rückzug nach dem 15. Mai erfolgte, wird in der Verbandsliga Süd kein Team weniger absteigen, sondern der frei werdende Platz über die Aufstiegsrunde vergeben. Heißt im Klartext: Von den drei Vizemeistern der Gruppenligen Darmstadt sowie Frankfurt Ost und West lösen zwei in der Dreierrunde das Ticket zur Verbandsliga.

Verbandsliga Hessen-Süd



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