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"Kür der Besten": Anekdoten zum Schmunzeln

MainKinzigKreis

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    Als strahlender Sieger zeigte sich Ruderer Henry Hopmann (Mitte), der 2017 zahlreiche nationale und internationale Titel sowie Medaillen sammelte und dafür von Rainer Gimplinger (links), Vorsitzender der Sparkassen-Sportstiftung, und HA-Redakteur Christian Dauber als Sportler des Jahres geehrt wurde. Foto: Häsler

Sport Allgemein. Eine Ironman-Weltmeisterin, ein junger Ruderer auf dem Weg in die Weltspitze und eine Handball-Mannschaft, die Vereinsgeschichte geschrieben hat, standen am Mittwochabend im Fokus bei der „Kür der Besten“.

Artikel vom 09. Februar 2018 - 16:43

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Von Julia Meiss

In der Kreissparkasse Gelnhausen haben die Sparkassen-Sportstiftung Main-Kinzig sowie die Zeitungen HANAUER ANZEIGER, Gelnhäuser Nachrichten und Kinzigtal Nachrichten die Sportlerin, den Sportler und die Mannschaft des Jahres 2017 des Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnet – gespickt mit jeder Menge persönlicher Anekdoten.

Es war ein launiger und kurzweiliger Mittwochabend im Kommunikationscenter der Kreissparkasse Gelnhausen, bei dem sich alles um die Preisträger drehte. Herrlich waren die Reaktionen der jeweiligen Sieger auf ihre Laudationen, die mit einigen persönlichen Details gespickt waren. So blieb Julia Ertmer (TV Bad Orb), Sportlerin des Jahres, bei einer Anekdote nichts anderes übrig, als lachend die Hand vor die Stirn zu schlagen und „oh, nein“ zu seufzen. Axel Grysczyk, Laudator und Redaktionsleiter der Gelnhäuser Nachrichten, erzählte nämlich, dass Ertmer extrem fokussiert sei: Als sie mit ihrer Schulklasse auf Ski-Freizeit war, hat sie ihr Training nicht ausgesetzt, sondern die Laufschuhe geschnürt und ein paar Höhenmeter zurückgelegt. Diesem Ehrgeiz zollte er Respekt.

Vorbilder für den Nachwuchs
Aber gerade solch eine Charaktereigenschaft, ehrgeizig an seinem Ziel festhalten und diszipliniert bleiben zu können, hob Rainer Gimplinger, Vorsitzender der Sparkassen-Sportstiftung Main-Kinzig in seiner Begrüßungsrede hervor: „Sie alle sind sportliche Vorbilder und können für den Nachwuchs auch Ansporn sein.“ Außerdem lobte er die Vielfältigkeit im Sportkreis Main-Kinzig, denn aus 20 Sportarten hatte die Jury die jeweiligen Sieger auszuwählen.

Stolz auf die starken Leistungen und Erfolge von heimischen Sportlern zeigte sich auch Landrat Thorsten Stolz, der auch Kuratoriumsvorsitzender der Sparkassen-Sportstiftung ist. In dem „unglaublich sportlichen Landkreis“ gebe es 570 Sportvereine mit etwa 41 000 Mitgliedern und herausragenden Sportlern, Sportlerinnen und Mannschaften, die auch immer Aushängeschilder des Landkreises seien.

In das gleiche Horn blies Horst Wanik, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Gelnhausen und Gastgeber des Abends: „Der Main-Kinzig-Kreis ist seit Jahrzehnten eine Hochburg, was den Spitzen- und Breitensport betrifft.“

Modell-Athlet Hopmann und die SGB
Zu jenen Aushängeschildern gehört auch Henry Hopmann (Hanauer Ruderclub Hassia), der national und international für Aufsehen sorgt. Übrigens auch optisch, was den Handballern der SG Bruchköbel nicht entgangen war, als der Ruderer aufstand und seinen Preis in Empfang nahm. „Er hätte auch Handballer werden können“, war aus der Ecke der SGB-Handballer deutlich zu vernehmen. Kein Wunder, immerhin ist der 1,90 Meter große Modell-Athlet eine stattliche Erscheinung und hätte sich laut der SG Bruchköbel „im Mittelblock gut gemacht“.

Hopmanns Sport ist aber das Rudern, wofür er nach Dortmund an den Bundesstützpunkt zum Trainieren und Studieren (Wirtschaftswissenschaften) gezogen ist. Übrigens wohnt Hopmann dort in einer WG mit Jakob Schneider, der im Deutschland Achter – dem Aushängeschild des deutschen Rudersports – sitzt. „Er hat mich angerufen und gesagt, dass ein Zimmer frei ist und ich das haben könnte“, erzählt Hopmann über den überraschenden Anruf von einer Größe im deutschen Rudersport.

 

 

Kür der Besten

Im Januar 2003 – rückwirkend für das Sportjahr 2002 – wurden zum aller ersten Mal die Sportlerin, der Sportler und die Mannschaft des Jahres im Main-Kinzig-Kreis ausgezeichnet. Ausrichter und Initiator der mittlerweile prestigeträchtigen Veranstaltung war und ist bis heute die Sparkassen-Sportstiftung Main-Kinzig, die ab der ersten Stunde mit den Tageszeitungen HANAUER ANZEIGER, Kinzigtal Nachrichten und Gelnhäuser Tageblatt kooperierte.

Mittlerweile ist das Wochenblatt Gelnhäuser Nachrichten in die Jury aufgerückt, weil das Gelnhäuser Tageblatt im letzten Jahr geschlossen wurde. Die drei Zeitungen führen regionale Sportlerwahlen durch und aus diesem Pool der Nominierten ergeben sich auch die Kandidaten für die MKK-Sieger. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der drei Zeitungen sowie dem Vorstand der Sparkassen-Sportstiftung, bestimmt dann in einer Jurysitzung die Sieger in den drei Kategorien.



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