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Ex-HTHC-Vorsitzender Bernd Monsau ist gestorben

Hanau

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    Bernd Monsau erlag seinem Krebsleiden. Foto: Privat

Hockey/Tennis. Beim 1. Hanauer Tennis- und Hockey-Club (HTHC) herrscht große Trauer. Am vergangenen Freitagmorgen ist der langjährige Vorsitzende Bernd Monsau im Alter nach schwerer Krankheit verstorben. Er wurde nur 63 Jahre alt.

Artikel vom 06. September 2016 - 17:12

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Der in Kempen am Niederrhein geborene Monsau, der viele Jahre und bis zu seinem Tod als Personalressortleiter beim Deutschen Olympischen Sportbund tätig war, übernahm den HTHC im Jahr 2008. Ende 2013 musste der ehemalige Hockeyspieler bekannt geben, dass er aufgrund seiner Krebserkrankung das Amt nicht weiterführen könne. Im darauffolgenden Jahr übergab er den Vorsitz an Michael Bailly.

Laut Pressemitteilung des HTHC habe Monsau stets folgende Werte vermittelt: „Erfolgsorientiert, aber fair und respektvoll. Leistungsbereit, aber nicht elitär. Selbstbewusst, aber nicht arrogant. Offen, aber nicht beliebig.“ Sein Gedanken sei es stets gewesen, sowohl in der Spitze als auch in der Breite Sportlern ein Zuhause bieten zu können. Damit habe er ein stabiles ideologisches Dach über die Zukunft des Traditionsclubs im Wilhelmsbader Kurpark gebaut, schreibt der Club weiter.

"Besonderen Menschen verloren"
„Mit Bernd verlieren wir einen besonderen Menschen mit besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten. Er hat den Verein in schwierigen Zeiten übernommen und seine Philosophie von Solidarität, Verstehen und Vertrauen mit viel Herzblut und engagierter Arbeit vorgelebt.“ formuliert Bailly in seinem Nachruf auf der Homepage des HTHC. Mit seinem außergewöhnlichen Engagement habe er einen starken Beitrag zur Gemeinschaft des Clubs und dem familiären Clubleben geleistet, von dem noch nachfolgende Generationen von Tennis- und Hockeyspielern profitieren würden.

Monsau hat sich lange gegen die kräftezehrende Krankheit gestemmt. Er hat gehofft, gekämpft, erschien sogar bis zuletzt zur Arbeit in der DOSB-Geschäftsstelle und blieb auch im HTHC gefragter Gesprächspartner in allen Belangen. „Durch seine äußerst sympathische, aber auch klare Art hat er in den Jahren viele Freunde unter den Mitgliedern geschaffen. Er wird im Herzen aller Mitglieder weiterleben“, schreibt der Verein.



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