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HANAUER Bundesliga-Trainer: Tipps für erfolgreiche Saison

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    Welche Spieler stelle ich im Angriff und im Mittelfeld auf? Die HANAUER Bundesliga-Trainer haben klare Favoriten. Screen: HA

Region Hanau. Einen erfolgreichen Kader bei unserem Online-Managerspiel HANAUER Bundesliga-Trainer augzustellen, ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint. Deshalb haben wir acht Tipps zusammengestellt, mit denen Spieler böse Überraschungen während der Saison vermeiden.

Artikel vom 09. August 2016 - 08:00

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Von Lukas Friebel

Es ist schon etwas auffällig: Beim HANAUER Bundesliga-Trainer scheint es einige Experten zu geben, die Jahr für Jahr um die vorderen Plätze mitspielen. Christian Hilka beispielsweise, der in der Saison 2009/10 sowie 2015/16 den Wanderpokal in die Höhe stemmen durfte. Haben diese Trainer einfach nur unverschämt viel Glück oder steckt hier doch mehr dahinter?

Die Antwort: Definitiv steckt da mehr dahinter! Natürlich gehört immer eine gewisse Portion Glück dazu, dass beispielsweise Newcomer auch richtig einschlagen, doch viele HANAUER Bundesliga-Trainer erzwingen dieses Glück auch – durch gute Vorbereitung und einige Tricks. Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen Sie (natürlich mit dem nötigen Glück) weit vorne landen können.

Die Mischung macht's: Eine Mannschaft mit drei bis vier Stars für den Großteil des Budgets, der Rest wird mit billigen Spielern aufgefüllt – damit gewinnt man in den meisten Fällen keinen Blumentopf. Zum einen ist die Gefahr sehr groß, dass einer der Stars sich verletzt und der Ersatzmann nicht annähernd so viele Punkte einfährt, zum anderen können auch drei bis vier Stars nicht auf die Punkteausbeute eines homogenen Kaders kommen.

Deshalb: Nicht zu viele Superstars für 30 Millionen Euro holen, sondern lieber eine ausgeglichene Mannschaft erstellen. Es gibt zahlreiche Spieler, die in ihrem Verein eine Schlüsselrolle einnehmen, und nur rund fünf Millionen Euro kosten.

Offensive bringt Punkte: Die meisten Zähler gibt es für Tore und Vorlagen, es ist also kein Wunder, dass offensive Spieler in der Regel die meisten Punkte erzielen. Heißt für die jeweiligen Mannschaftsteile: Im Sturm eher einen Torjäger à la Alex Meier anstatt einen arbeitenden Stürmer, der weniger Tore schießt. Im Mittelfeld sind vor allem Außenbahnspieler und Zehner zu empfehlen, in der Abwehr Außenverteidiger oder kopfballstarke Innenverteidiger. Wer ebenfalls Punkte bringt: Die Elfmeterschützen Ihres Teams.





Bayern-Spieler – ja oder nein?: Es wäre eine Riesenüberraschung, wenn der FC Bayern München am Ende der Saison nicht ganz oben stehen würde. Die Bayern haben einfach die besten Spieler – doch auch für den Bundesliga-Trainer? Diese Frage spaltet die Gemüter.

Ein Arjen Robben bringt, wenn er spielt, fast immer fette Punkte. Das Problem: wenn er spielt. Denn abgesehen von seiner Verletzungsanfälligkeit wird bei den Bayern häufig rotiert, immerhin ist man im Normalfall bis zum Saisonende in allen Wettbewerben vertreten. Die meisten Bayern-Spieler kosten 30 Millionen. Viel Geld für einen Akteur, der keine wöchentliche Einsatzgarantie hat.

Unser Tipp: Bei den Bayern gibt es auf manchen Positionen nicht ganz so viel Konkurrenz. Es lohnt sich daher, Spieler solcher Positionen für sein Team zu verpflichten.

Auf Dauerbrenner setzen: Jerome Gondorf hat bei Darmstadt 98 in der vergangenen Saison 33 Spiele absolviert, beim Bundesliga-Trainer war er für wenig Geld zu haben. Solche Dauerbrenner, auch wenn sie nur für die Bank vorgesehen sind, sind extrem wichtig für ihr Team. Vor allem, wenn man in der Saison mit Verletzungsproblemen einiger Spieler zu kämpfen hat.  Denn dann rücken eben diese Bankspieler nach.

Der richtige Torwart: Manuel Neuer ist der beste Torwart der Welt, die 30 Millionen Euro beim Bundesliga-Trainer deshalb gut zu verstehen. Doch lohnt sich das? Wir behaupten: Nein!

Torhüter geben im Normalfall keine Assists und schießen erst recht keine Tore, dementsprechend ist die Punkteausbeute sehr auf die Note beschränkt. Die ist bei Neuer zwar im Normalfall gut, allerdings auch bei anderen Torhütern für deutlich weniger Geld. Noch ein Tipp: den Ersatztworwart vom gleichen Team holen, so hat man Planungssicherheit, falls sich der Stammkeeper verletzen sollte.

Die Gelb- und Rotsünder: Gelbe und Rote Karten geben Minuspunkte in der Bewertung eines Spielers. Wie oft haben wohl in der vergangenen Saison Manager ihren Spieler Granit Xhaka für eine überragende Leistung gefeiert, und sich dann nach dessen fast schon obligatorischen Gelben Karte grün und blau geärgert?

Xhaka konnte Arsenal von seinen Fähigkeiten dennoch überzeugen, für den optimalen Bundesliga-Trainer-Kader wäre ein solcher Spieler allerdings nicht unsere erste Wahl.

Die richtigen Spieler für die Auswechselbank: Natürlich liegt der Fokus auf der ersten Elf, doch ein Team ist nur so gut wie sein schwächstes Glied. Wenn man auf der Auswechselbank nur Spieler sitzen hat, die nur sehr geringe Einsatzchancen haben, ist Spielermangel während der langen Saison vorprogrammiert.

Deshalb: Die restlichen Kaderplätze lieber mit Spielern auffüllen, die auch eine reelle Einsatzchance haben. Vor allem bei den Vereinen, die voraussichtlich um den Klassenerhalt mitspielen werden, kosten manche Stammspieler deutlich weniger als eine Million Euro.

Auf junge Talente setzen: Die Königsdisziplin beim Bundesliga-Trainer. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer einen erfolgreichen Newcomer sein Eigen nennen kann, erhält einen Spieler, der viele Punkte macht, und spart zudem viel Geld, um einen zusätzlichen großen Fisch zu verpflichten. In der vergangenen Saison waren Leroy Sané oder Julian Weigl solche Überraschungen. In dieser Runde läuft ersterer unter Pep Guardiola für Manchester City auf.

Auch in dieser Saison wird es wieder solche jungen Talente geben. Wer das sein wird, ist allerdings sehr schwierig zu beantworten. Unser Tipp: Vor allem in den Vorbereitungsspielen erhalten manche Youngster auffällig viel Spielzeit, auch bei Hochkarätern wie Dortmund oder Mönchengladbach. Sie scheinen also einen guten Eindruck beim Trainer hinterlassen zu haben. Kein allzu schlechtes Zeichen für die kommende Saison.



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