Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
stark bewölkt
11 ° C - stark bewölkt
» mehr Wetter

Hanauer Bundesliga-Team rudert auf den zweiten Platz

Hanau

  • img
    Grenzenloser Jubel bei den Athletinnen, die in Hamburg auf das Podium ruderten. Unter ihnen auch die Besatzung des Brüder-Grimm-Achters aus Hanau (links), die den zweiten Platz erreicht haben. Foto: PM

Rudern. Der Brüder-Grimm-Achter, der mit Ruderinnen des RC Hassia und der Hanauer Rudergesellschaft besetzt ist, hat beim Bundesliga-Renntag in Hamburg den zweiten Platz erreicht. In der Gesamtwertung sind die Hanauerinnen damit auf den dritten Platz vorgestoßen.

Artikel vom 22. Juli 2016 - 11:27

Anzeige

Nach dem gelungenen Renntag in Münster und der dortigen Bronze-Medaille hatten sich die Ruderinnen aus Hanau für den dritten Renntag der Bundesliga in Hamburg einiges vorgenommen. An den Erfolg von Münster sollte angeknüpft werden. Darauf bereiteten sich die Hanauerinnen drei Wochen zwischen den Renntagen intensiv vor.

Das erste Ziel des Tages war es, das Zeitrennen als schnellster Achter zu fahren, und dies gelang der Hanauer Crew auch. Mit veränderter Startphase und Verstärkung des Teams durch Sandra Dinter, Isabel Täuber und Svenja Schomburg ruderte das Team gekonnt auf den ersten Platz.

Im Viertelfinale gegen Havelqueen-Achter
Mit dem Sieg im Zeitlauf ersparte man sich das Achtelfinale und konnte noch mal Kräfte sammeln. Im Viertelfinale ging es dann gegen den Havelqueen-Achter. Auch dieses Rennen konnte das Team um Schlagfrau Annika Jacobs deutlich für sich entscheiden. Mit 3,5 Sekunden Vorsprung fuhren sie ins Halbfinale, was bedeutete, dass mindestens der vierte Platz sicher war.

Im Halbfinale traf der Brüder-Grimm-Achter zum zweiten Mal an diesem Tag auf die Hansa-Sprinter aus Hamburg. In der Startphase war es noch nicht deutlich, aber mit dem Zwischenspurt konnten sich Steuerfrau Nicola Flender und ihr Team von den Hamburgern lösen und kreuzten als erstes die Ziellinie.

Kopf-an-Kopf-Rennen
Mit dem Sieg qualifizierten sich die Frauen für das Finale um den ersten und zweiten Platz. Im anderen Halbfinale setzte sich der Krefelder Achter mit der schnellsten Zeit des Tages gegen den Melitta-Achter durch.

Dennoch hatte das Team von Trainer Volker Lechtenberg ein klares Ziel – den Tagessieg. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Top-Mannschaften, doch am Ende hatte die erfahrene Crew aus Krefeld die Bugspitze vorne.

Silbermedaille ist Trost
Die Silbermedaille war der Trost für die Hanauerinnen. Zusätzlich ist das Team in der Tabelle von Platz vier auf drei hochgerutscht. Jetzt geht es in das Sommer-Training, bis es am 27. August in Leipzig mit dem vorletzten Renntag weitergeht.



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.