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Wiedemeier wechselt an die Spitze der Frankfurter Sparkasse

Hanau

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    Wechsel an der Spitze der Sparkasse Hanau: Mit der Frage, wer Dr. Ingo Wiedemeier nachfolgen soll, wollen sich die Gremien des Geldinstitutes zeitnah befassen. Archivfoto: Dagmar Gärtner

Hanau. Dr. Ingo Wiedemeier wird künftig als Vorstandsvorsitzender die Geschicke der Frankfurter Sparkasse leiten. Das gaben sowohl das Frankfurter Geldinstitut als auch die Sparkasse Hanau gestern in Mitteilungen bekannt. Wiedemeier folgt damit auf Robert Restani, der im Verlauf des Jahres in den Ruhestand treten wird. 

Artikel vom 23. Januar 2020 - 12:41

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2015 war Restani ebenfalls von der Sparkasse Hanau nach Frankfurt gewechselt. Der Beschluss des Verwaltungsrates der Frankfurter Sparkasse steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der nationalen und europäischen Bankenaufsicht.

Mit der Nachfolge von Wiedemeier werden sich die Gremien der Sparkasse Hanau zeitnah befassen, hieß es. Gegenüber dem HA bestätigte Restani gestern dem Verwaltungsrat eine gute Wahl: „Ich habe acht Jahre sehr gut mit Ingo Wiedemeier in Hanau zusammen gearbeitet“. Restani, der mit seiner Familie in Mittelbuchen lebt, schätze, dass er noch bis Sommer der Frankfurter Sparkasse erhalten bleibt. 

Enge Einbindung des Oberbürgermeisters

Der Hanauer Verwaltungsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Claus Kaminsky, war laut Mitteilung eng in die Entscheidungsfindung eingebunden und sieht in der Wahl auch eine Bestätigung der hervorragenden Entwicklung der Sparkasse Hanau. „Dr. Wiedemeier würde nicht zum Vorstandsvorsitzenden der viertgrößten Sparkasse in Deutschland berufen, wenn er nicht hier in Hanau deutliche Zeichen gesetzt hätte“, so Kaminsky. Er danke Wiedemeier für die hervorragende Arbeit in den vergangenen 21 Jahren und wünsche für die anstehende Herausforderung alles Gute.

Wiedemeier ist seit 2004 Mitglied des Vorstandes und seit 2015 Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hanau. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann, dem BWL-Studium und der Promotion setzte der 48-Jährige zunächst seine Tätigkeit bei der Sparkasse Höxter fort, bevor er 1999 seine Karriere bei der Sparkasse Hanau startete.

Mit der vorzeitigen Auflösung seines Vertrages komme der Verwaltungsrat der Frankfurter Sparkasse einer Bitte Restanis nach. Denn sein Abschied hat private Gründe: Nach der überwundenen Krebserkrankung seiner Ehefrau möchte der 62-Jährige mehr Zeit mit der Familie verbringen. Thomas Groß, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Frankfurter Sparkasse, betont: „Wir bedauern diese Entscheidung sehr, haben aber volles Verständnis dafür.

Bedauern der Entscheidung

Gerne hätten wir Robert Restani bis zum Ende seines Vertrages im Oktober 2020 und darüber hinaus an der Spitze der Frankfurter Sparkasse gesehen. Wir danken ihm, dass er die Frankfurter Sparkasse weiter gestärkt und für die Herausforderungen der nächsten Jahre fit gemacht hat. Herr Restani hat die Sparkasse mit ruhiger Hand durch die bisherige Niedrigzinsp​hase geführt und die Digitalisierung vorangetrieben. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“

Robert Restani ließ über die Mitteilung der Sparkasse verlauten: „Den Gremien, meinen Vorstandskollegen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Kundinnen und Kunden, die ich in den letzten Jahren kennen lernen durfte, danke ich bereits jetzt schon herzlich für die gute Zusammenarbeit und für ihr Vertrauen.“

Auf die Zusammenarbeit mit Wiedemeier freut sich Groß bereits: „Dr. Ingo Wiedemeier war sein gesamtes Berufsleben erfolgreich in Sparkassen tätig und ist fest im Rhein-Main-Gebiet verwurzelt. Mit ihm wird die Frankfurter Sparkasse ihren erfolgreichen Weg als Marktführer im Rhein-Main-Gebiet weiter fortsetzen.“ das



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