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Reihe Kult(o)ur in Hanau startet am 18. Januar

Hanau

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    Verrät, wo unser Leben von Chemie bestimmt ist: Helmuth Steierwald macht am 18. Januar den Auftakt im Brückenkopf. Foto: PM/Christopher Civitillo

Hanau. Stand-up Comedy mit dem Gewinner des 1. Hanauer Comedy-Slams, Helmuth Steigerwald, Satire mit Christoph-Maria Herbst und Moritz Netenjakob oder auch Kabarett unter dem Motto „Altern ist nichts für Feiglinge“ – die Hanauer Veranstaltungsreihe „Kult(o)ur“ geht im Januar weiter. 

Artikel vom 27. Dezember 2019 - 11:11

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Geboten wird zwischen Januar und Mai 2020 laut Mitteilung der Stadt Hanau wieder ein „anspruchsvolles Kulturprogramm, das ganz gezielt abseits des Mainstream und der TV-Comedians angesiedelt ist“.

Seit 1987 bereichert die Veranstaltungsreihe das kulturelle Leben in der Brüder-Grimm-Stadt. Sie habe sich seit ihrem Start einen ebenso großen wie treuen Freundeskreis aufgebaut. „Die bunte Mischung aus unterhaltsamer und hochklassiger Kleinkunst setzt einfach Maßstäbe“, heißt es in der Mitteilung. Der Vorverkauf läuft bereits.

Anfang mit Helmuth Steierwald

Den Anfang macht Helmuth Steierwald am Samstag, 18. Januar, im „Brückenkopf“. Steierwald gilt als der lustigste
Lebensmittelchemiker seit Dr. Oetker. Sein Programm vereinigt ungezügelte Stand-up-Comedy mit wissenschaftlichem Kabarett. Dabei blickt er über den Tellerrand der gewöhnlichen Gesundheits- und Ratgeberliteratur hinaus. Er zeigt, wo unser Leben von Chemie bestimmt ist. Denn eines ist klar: Chemie ist Leben. Und in allen Lebenslagen ist ebenso klar: Die Chemie muss stimmen. Dass dies bei Helmuth Steierwald der Fall ist, davon kann das Publikum ausgehen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem KUZ – Trägerverein Kulturzentrum Pumpstation statt.

Ein bekanntes Gesicht in der Hanauer Kultour-Reihe ist Sebastian Pufpaff, der am Freitag, 24. Januar, im Congress Park Hanau unter dem Motto „Wir nach“ zu einer Reise in die Mitte des Humors einlädt. Denn dort, so seine These, entspringt der Sinn des Lebens – das Lachen.

„Altern ist nichts für Feiglinge – jung bleiben !“ ist der Titel des aktuellen Programms von Monika Blankenberg, die als Fachfrau für den gesunden und fröhlichen Alterungsprozess am Donnerstag, 30. Januar, im Café Amadeo antritt, um mit unerschütterlichem Optimismus dem Jugendwahn ein Ende zu setzen.

Runde drei

Der dritte Hanauer Comedy Slam setzt die Reihe Kultour am Samstag, 1. Februar, im Brückenkopf fort. Das Publikum darf sich laut Mitteilung auf einen Abend voller Überraschungen freuen. Moderiert vom großartigen Comedian Thomas Nicolai ist der Wettstreit für alle Newcomer und Profis aus der Comedy-, Kabarett- und Kleinkunstszene eine einmalige Gelegenheit, sich zu präsentieren und neues Material zu testen. Bei diesem Wettbewerb entscheidet der Applaus des Publikums, wer ins Finale einziehen darf. Künstlerbewerbungen nimmt das Veranstaltungsbüro der Stadt Hanau, Carola Oden‧wäller, veranstaltungsbuero@hanau.de, entgegen.

Improvisations-Comedy und Kabarett steht am Sonntag, 16. Februar, auf dem Programm, wenn Sascha Korf mit „Aus der Hüfte, fertig, los!“ ein wahres Feuerwerk der Sprache entzündet. Der Wahl-Kölner tritt im entgegen der ‧ursprünglichen Ankündigung im Café Amadeo den Kampf gegen das Verstummen im Zeitalter der Statusmeldungen und Emojis an. Die fürs Café Central ausgewiesenen Karten behalten ihre Gültigkeit.

Gewohnt bayrisch, spitzbübisch und äußerst schwarzhumorig – so ist das brandneue Programm „Löwenzahn“ von Helmut A. Binser. Voller Tatendrang nimmt er sich am Donnerstag, 27. Februar, im Café Amadeo der Lebensmitte an, die mit 40 erreicht wird. Denn gerade im Hochsommer des Lebens gibt es viel zu tun.

Viele verrückte Menschen

„Meschugge“ ist laut Duden umgangssprachlich und steht für verrückt. Und Menschen, bei denen es im Kopf nicht ganz rund läuft, gibt es zuhauf – in der Fußgängerzone ebenso wie im Supermarkt, im Bus ebenso wie im Café. Frank Fischer hat sie alle beobachtet und daraus sein neues Programm gestrickt. Wer sich gemeinsam mit ihm die Frage stellen will, wer eigentlich die Normalen sind, kann dies am Sonntag, 15. März, machen. Die Veranstaltung findet allerdings – anders als ursprünglich angekündigt – im Café Amadeo statt. Bereits gekaufte Karten behalten auch hier ihre Gültigkeit.

Jo van Nelsens Karriere begann 1989 mit einem wahren Paukenschlag: Sein Dancefloorhit „Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“ war 18 Wochen in den deutschen Charts. Bis heute ist es ein Club- und Radio-Hit auf der ganzen Welt. „Der Erdbeermund“ ist aus der deutschen Popgeschichte nicht mehr wegzudenken. Zum 30-jährigen Jubiläum des Hits und seiner Karriere erinnert sich Jo van Nelsen mit seinem Pianisten Bernd Schmidt am Donnerstag, 26. März, im Café Amadeo an seine Anfänge und hebt so manchen Schatz aus seinen Bühnenauftritten der letzten 30 Jahre in einem sehr persönlichen Cross-Over-Programm.

„Ruscher hat Vorfahrt“

Im Comoedienhaus Wilhelmsbad heißt es am Freitag, 3. April, „Ruscher hat Vorfahrt“. Scharfzüngig, intelligent, aber charmant hinterfragt Deutschlands Kabarett-Lady Barbara Ruscher den Selbstoptimierungswahn unserer Gesellschaft und ist dabei immer eine Spur voraus. Vor keinem Thema schreckt sie zurück und geht mit viel Charme und satirisch intelligentem Biss gesellschaftsaktuellen Fragen nach.

Musikkabarett vom Feinsten gibt es am Donnerstag, 23. April, wenn Markus Kapp singend Tabularasa macht im Tohuwabohu der Themen unserer Zeit. In stürmischen Zeiten, wenn das Wasser bis zum Hals steht, stellt sich die Frage, ob wir nur Treibgut im Meer der Belanglosigkeiten sind oder das Steuer selbst in die Hand nehmen wollen.

Mit dem „Ernsthaften Bemühen um Albernheit“ geht die Reihe Kultour am Sonntag, 10. Mai, in die Sommerpause. Christoph-Maria Herbst und Moritz Netenjakob lieben feine Satire, schnelle Rollenwechsel und Loriot. An diesem exklusiven Abend im Comoedienhaus Wilhelmsbad plaudern sie nicht nur über ihre Leidenschaft für intelligenten Humor, sondern geben dem Publikum auch jede Menge Kostproben satirischer Schreibkultur, heißt es abschließend in der Mitteilung der Stadt.  cd



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