Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
wolkig
-2 ° C - wolkig
» mehr Wetter

In der Fasanerie sind neue Tiere eingezogen

Klein-Auheim

  • img
    Heulen mit den Wölfen - Am 11. Januar gibt es im Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim wieder eine Wolfsheulnacht. Foto: PM

Klein-Auheim. Der Wildpark Alte Fasanerie trägt dazu bei, die biologische Vielfalt unserer Heimat zu erhalten. Er fungiert quasi als moderne Arche Noah, heißt es in der monatlichen Pressemitteilung unter dem Motto „Neues auf dem Tierreich“.

Artikel vom 13. Dezember 2019 - 11:08

Anzeige

Hierzu zählten die Bemühungen zum Erhalt der Wisente. Wisente gehörten zu den gewaltigsten Wildtieren unserer Heimat, heißt es darin. Das Wisent ist der größte europäische Vertreter der Boviden, den sogenannten Hornträgern. Er gehört zu den besonders bedrohten Tierarten und wird mit hohem Aufwand durch Zuchtkoordination geschützt.

„Wir freuen uns über die Geburt eines neuen Kälbchens, das am 19. November von unserer ältesten Kuh Falka geboren wurde. Zum ersten Mal wurde unser neuer Bulle Egtober Papa und konnte somit zur Erhaltung seiner Art einen kleinen Beitrag leisten“, so das Wildpark-Team. Da der Name des neuen Wisents, wird er im Wildpark geboren, mit FA (für Fasanerie) anfangen müsse, sei der höchstwahrscheinlich männliche kleine Bulle von den FÖJlern des Parks auf Fai getauft worden.

Abschied nehmen

Doch im Wildpark galt es auch, Abschied zu nehmen. So musste Elchkuh Aimee im Alter von 14 Jahren eingeschläfert werden, da ihr ein schnell wachsender Blasentumor große Schmerzen bereitet habe. Den Mitarbeitern des Parks fiel der Abschied außerordentlich schwer, da Aimee im Jahr 2005 von allen Mitarbeitern gemeinsam mit der Flasche großgezogen wurde, da ihre Mutter Vilma sich nicht um das Kälbchen kümmerte. Freude hingegen bereitet Kim, der sich immer öfters auch der Öffentlichkeit präsentiert.

Die zwei neu zusammengeführten Wölfe Siegfried und Leyla scheinen sich zusammenzuraufen. Der Umzug ins frei gewordene Tundrawolf-Gehege hat Siegfried schon aufblühen lassen, die Gesellschaft der jungen Wölfin Leyla hat noch einmal zu seinem Wohlbefinden beigetragen. Leyla, die aus Bielefeld in den Wildpark zog, hat sich mittlerweile in ihrem neuen Zuhause gut eingelebt und wird immer zutraulicher.

Dringender Ersatz benötigt

Da der Wildtruthahn leider plötzlich verstarb, musste für die weibliche Wildpute Barbie dringend Ersatz beschafft werden. Ein neuer Wildputer konnte leider nicht aufgetrieben werden. Als Ersatz wurde ein stattlicher Bronzeputer angeschafft, der das wilde Mädchen zähmen und besänftigen soll. Aus Günni, so hieß der dreijährige Truthahn in seinem ersten Leben auf einem Bauernhof, wurde Putin. Auch hier waren die FÖJler namensgebend.

Die Tundrawölfin Monja wurde mit einem Hormonchip versehen, damit die Fortpflanzung unterbunden wird. 
Am 11. Januar steht die große Wolfsheulnacht mit Hundevorführungen auf der Festwiese an. Das Programm besteht aus Dog-Dancing und Vorführungen der Rettungshunde ab 16 Uhr. Ab zirka 18 Uhr wird dann mit den Tundrawölfen Inuq, Aslan und Monja geheult. Die Veranstaltung wird vom Förderverein begleitet. Es werden Getränke, Essen und Souvenirs verkauft. Zum ersten Mal ist eine Künstlerin vor Ort, die Bilder von den Wölfen ausstellt.   kb



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.