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36 schwimmende Nikoläuse trotzen dem vier Grad kalten Main

Hanau

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    Besonders stimmungsvoll in der Adventszeit: Das 51. Nikolausschwimmen der Hanauer DLRG-Ortsgruppe. Foto: Holger Hackendahl
  • Freuen sich auf die nächtliche Schwimmeinheit: Drei Nikolausdamen der DLRG-Ortsgruppe werden gleich in den kalten Main eintauchen. Foto: Holger Hackendahl

Hanau. Auch gut gemeinte Lockrufe wie „Hier gibt's heißen Glühwein“ konnten am späten Samstagnachmittag die froh gelaunte Schwimmerschar nicht ans Ufer locken.

Artikel vom 08. Dezember 2019 - 20:10

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Von Holger Hackendahl

36 Fackel tragende Schwimmer und Schwimmerinnen in vor Kälte schützenden Neoprenanzügen beteiligten sich an der 51. Auflage des Hanauer Nikolausschwimmen.

Es wird traditionell von der Hanauer DLRG-Ortsgruppe ausrichtet. Am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr stiegen die ersten der Kaltwasser erprobten Rettungsschwimmer auf dem Hanauer Ufer unter der Steinheimer Mainbrücke in die vier Grad kalten Mainfluten.

Lichtpunkte mit roter Mütze

Neoprenanzug, Neoprenfüßlinge, Flossen, Neoprenhandschuhe und der Tradition wegen Nikolausmütze und Fackel waren Pflicht, denn eine gute Stunde dauert das „Sich-treiben-lassen mit Flossenschlag“ flussabwärts in den kühlen Fluten. Drei Rettungsboote der DLRG begleiteten die Schar der Nikoläuse zu Wasser.

Zu Lande waren es vor allem die Familien und einige Zuschauer auf dem Fahrrad, die die Schwimmer auf der Strecke entlang des Maindamms und der Philippsruher Allee mit Fackeln begleiteten. An der Uferpromenade in Höhe des Schloss Philippsruhe – inzwischen war es dunkel – stakten die DLRG-Rettungsschwimmer über die Uferböschung aus dem Main und bekämpften ihre klammen Gefühle und Gänsehaut mit heißem Glühwein.

Ein Nikolaus bescherte die Kinder, die Schwimmer labten sich währenddessen mit wärmenden Flüssigkeiten und fuhren mit dem Bus zurück, um im DLRG-Domizil am Hanauer Gefahrenabwehrzentrum an der Carl-Koch-Straße die verdiente heiße Dusche zu nehmen und sich mit heißer Suppe zusätzlich von innen zu wärmen.



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