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Kommentar zum Museumscafé: So nicht!

Hanau

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Zum Streit um um den Wasserschaden im Museumscafé und zur Kündigung von Betreiber Emanuel Schimmelpfennig und schreibt Yvonne Backhaus-Arnold, stellvertretende Chefredakteurin des HA.

Artikel vom 28. November 2019 - 09:55

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Von Yvonne Backhaus-Arnold

Ein Wasserschaden im Schloss Philippsruhe ist kein Pappenstiel – na klar! Der Betreiber des Museumscafés Emanuel Schimmelpfennig dürfte sich am meisten darüber geärgert haben, und seine Mitarbeiterin natürlich auch. Statt danach aber gemeinsam mit dem Konditormeister und (nur) Mieter des Cafés eine vernünftige und zukunftsorientierte Lösung zu suchen, werden ihm nun schon seit vier Monaten Steine in den Weg gelegt. Er wird ermahnt und informiert, gebeten und hingehalten. 

Das hat nicht nur ihn, sondern auch seine Mitarbeiter verunsichert – mehrere haben sein Team bereits verlassen. Das bedeutet zum einen einen wirtschaftlichen Schaden für jemanden, der in Miet-Vorleistung gehen muss für ein Café, das bisher ohnehin alles andere als lukrativ war.

Es ist aber auch ein Vertrauensverlust des Geschäftsmannes Emanuel Schimmelpfennig in die Stadt Hanau. Mit dem Märchencafé am Marktplatz und dem erst kürzlich eröffneten Café in Wilhelmsbad hat der Steinheimer nicht nur unternehmerischen Mut bewiesen, sondern sich auch als Beweger und Macher für seine Stadt hervorgetan. Statt Menschen wie Emanuel Schimmelpfennig zu unterstützen, lässt man sie am langen Arm verhungern. 

Vielleicht steht der nächste Betreiber ja schon bereit? Vielleicht gibt es ein neues (noch geheimes) Konzept für das Museumscafé? Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass es so nicht geht. Vor allem (mit)menschlich nicht. 



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