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Erstes Wolfsheulen im alten Gehege klappt noch nicht so ganz

Klein-Auheim

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    Eine Woche nach dem Umzug indas ehemalige Gehege war dem achtjährigen Wolfsrudel nicht wirklich zum Heulen zumute. Foto: Holger Hackendahl

Klein-Auheim. „Vielleicht war es die zeitliche Nähe zum Umzug vor einer Woche, dass sie nicht so viel Lust zum Heulen hatten“, sagt Wildparkbiologin Dr. Marion Ebel. 

Artikel vom 01. Oktober 2019 - 11:56

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„Am Nachmittag bei der Generalprobe hatte es mit dem Heulen noch prima geklappt“, entschuldigte sie sich, als die drei Weißpelze zum Auftakt des Wolfsheulens nicht mit einstimmten. Rund 150 Besucher – weniger als sonst, was wohl dem regnerischen Wetter geschuldet war – kamen am Freitagabend zum Wolfsheulen der Polarwölfe Monja, Inuq und Aslan in die Alte Fasanerie. Eine Woche nach dem Umzug in sein ehemaliges Gehege war dem achtjährigen Wolfsrudel nicht zum Heulen zumute.

Es klappte erst – etwas zaghaft, zurückhaltend und leise – nachdem Ebel auf dem Wolfshügel stehend gegen Ende des Abends zu einem letzten Versuch ansetzte. Das Trio erwiderte – allerdings von unterhalb des Hügels. Die drei Weißpelze kamen im Anschluss zur Biologin auf den Hügel zu, um sich von der „Wolfsmutter“ Streicheleinheiten abzuholen. 

Das mit Schwedenfackeln illuminierte Wolfsheul-Event wurde vom Wildpark-Förderverein unterstützt. Für die von „Vize“ Wolfgang Heidrich gegrillten Bratwürste musste Schlange gestanden werden. Auch erfreuten sich die neuen Wildpark-Tiermotiv-Kalender 2020 bei den Besuchern reger Nachfrage. hdl



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